{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1999-11-17_3_StR_142_98_NA_NA_A","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1999-11-17","aktenzeichen":"3 StR 142/98","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3 StR 142/98\n\nvom\n17. November 1999\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Urkundenfälschung u.a.;\n\nhier: Gegenvorstellung\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. November 1999 be-\n\nschlossen:\n\nDie Gegenvorstellung des Angeklagten gegen den Beschluß des\n\nSenats vom 28. August 1999 wird zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\nDer Senat hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kiel vom 29. August 1998 mit Beschluß vom 28. August 1999 gemäß\n8349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Gegen diese Entscheidung\nwendet sich der Angeklagte mit dem Verlangen, die \"Fehler dieses Beschlus-\n\nses zu korrigieren”.\n\nDer Antrag hat keinen Erfolg.\n\nEin nach § 349 Abs. 2 StPO ergangener Beschluß kann grundsätzlich\nweder aufgehoben noch abgeändert oder ergänzt werden (vgl. BGHSt 17, 94,\n97; BGHR StPO § 349 II Beschluß 2 m.w. Nachw.). Die Voraussetzungen für\nein Nachverfahren nach § 33 a StPO, in dem eine Überprüfung des Verwerfungsbeschlusses ausnahmsweise möglich wäre, liegen nicht vor. Der Senat\nhat bei seiner Entscheidung über die Revision keine Tatsachen oder Beweis-\n\nergebnisse verwertet, zu denen der Angeklagte durch seine Verteidiger nicht\n\nhätte Stellung nehmen können, noch hat er Verteidigungsvorbringen übersehen und nicht in Erwägung gezogen. Selbst wenn der Senat erneut in der Sa-\n\nche entscheiden könnte, würde er zu keinem anderen Ergebnis kommen.\n\nKutzer Rissing-van Saan Miebach\n\nWinkler von Lienen","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1999-11-17/3-str-142-98","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 33a","ref_norm":"33a","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1999-11-17/3-str-142-98","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:24:09.945947+00:00"}}