{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1997-06-25_3_StR_261_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1997-06-25","aktenzeichen":"3 StR 261/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3 StR 261/97 vom\n\n25. Juni 1997\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nMehmet OB aus HE. seboren an EEE 1957\nin ICE (Türkei),\n\nwegen räuberischer Erpressung U.a.\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 25. Juni 1997 gemäß SS 46, 349 Abs. 1 StPO be-\n\nschlossen:\n\n1. Der Antrag des Angeklagten, ihm nach\nVersäumung der Frist zur Einlegung\nder Revision gegen das Urteil des\nLandgerichts Wuppertal vom\n24. Februar 1997 Wiedereinsetzung in\n\nden vorigen Stand zu gewähren und\n\n2. die Revision des Angeklagten gegen\n\ndas vorbezeichnete Urteil\n\nwerden auf seine Kosten als unzuläs-\n\nsig verworfen.\n\nGründe:\n\nDer Generalbundesanwalt hat zutreffend ausgeführt:\n\n\"Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand\nenthält keinen Sachvortrag, der ein der Wiedereinsetzung\nentgegenstehendes Verschulden des Angeklagten ausschließt.\nDer Angeklagte macht lediglich geltend, er habe gegenüber\nseinem früheren Verteidiger zum Ausdruck gebracht, er sei\nmit dem ergangenen Urteil nicht einverstanden. Daß er den\nkonkreten Auftrag erteilt hätte, Revision einzulegen, behauptet er nicht. Danach konnte der Angeklagte nicht ohne\n\nweiteres davon ausgehen, der Verteidiger werde ein Rechts-\n\nmittel selbständig einlegen. Der unzureichende Tatsachenvortrag hat die Unzulässigkeit des Antrags zur Folge (vgl.\nBGHR StPO S 45 Abs. 2 Tatsachenvortrag 8).\n\nDie verspätet eingelegte Revision des Angeklagten ist\nals unzulässig zu verwerfen (§ 349 Abs. 1 StPo) .\"\n\nKutzer Rissing-van Saan Blauth\n\nMiebach Boetticher","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-06-25/3-str-261-97","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-06-25/3-str-261-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:26.043078+00:00"}}