{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1997-06-24_3_StR_15_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1997-06-24","aktenzeichen":"3 StR 15/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"&\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3 StR 15/97\n\nvom\n\n24. Juni 1997\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nRolf Henry KO zus EEE sehoren am\nGE 956 ir EB,\n\nwegen versuchten Totschlags\n\nhier: Antrag der Nebenklägerin auf Prozeß-\n\nkostenhilfe\n\nFa\nij\n/\nKr\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. Juni\n1997 gemäß S§ 397 a StPO beschlossen:\n\nDer Antrag der Nebenklägerin auf Prozeßkostenhilfe zur Hinzuziehung eines Rechtsanwalts für\n\ndie Revisionsinstanz wird abgelehnt.\n\nGründe:\n\nFür die beantragte Bewilligung von Prozeßkostenhilfe ist kein Raum mehr, nachdem der Senat die Revision des Angeklagten bereits durch Beschluß vom 14. Februar 1997 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen hat und zu diesem Zeitpunkt ein Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe beim Bundesgerichtshof\nals dem für die Entscheidung zuständigen Gericht\n(S 397 a Abs. 2 StPO) nicht vorgelegen hat. Eine rückwirkende Bewilligung von Prozeßkostenhilfe ist, zumal\nnach rechtskräftigem Verfahrensabschluß, grundsätzlich\nnicht möglich (vgl. BGH bei Pfeiffer/Miebach NStZ 1987,\n217, 221; BGH, Beschluß vom 4. September 1991 - 3 StR\n142/91).\n\nFine Ausnahme von diesem Grundsatz kommt nur in Betracht, wenn der Antrag nicht rechtzeitig beschieden worden ist und der Antragsteller mit seinem Antrag bereits\nalles für die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe Erforderliche getan hatte (vgl. BGH NW 1982, 446 und 1985, 921).\nEin solcher Fall liegt hier nicht vor.\n\nIn den Strafakten befand sich zu keinem Zeitpunkt\nein Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe für\ndie Revisionsinstanz.. Der am 12. Februar 1996 bei der\n\nErstinstanz gestellte Antrag reicht für die Revisionsinstanz nicht aus.\n\nKutzer zschockelt Rissing-van Saan\n\nBlauth j Miebach","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-06-24/3-str-15-97","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 397a","ref_norm":"397a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-06-24/3-str-15-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:25.264011+00:00"}}