{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1996-07-12_3_StR_205_96_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1996-07-12","aktenzeichen":"3 StR 205/96","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n\n3 _ StR _ 205/96\n\nvom\n12. Juli 1996\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nThilo R EEE OAcous KG, geboren am @. >\n1972 in Hoi ‚\n\nwegen schweren Raubes u. a.\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12, Juli 1996\nbeschlossen:\n\nDer Antrag des Angeklagten auf Wiedereinsetzung in\nden vorigen Stand wird abgelehnt.\n\nGründe:\n\nDurch Beschluß vom 19. Juni 1996 hat der Senat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Dresden\nvom 9. Januar 1996 im Verfahren nach 8 349 Abs. 2 und 3 StPO\nals unbegründet verworfen.\n\nFür eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, die der\nAngeklagte nunmehr zum Zwecke der Abgabe einer Gegenerklärung\nzum Verwerfungsamtrag des Generalbundesanwalts begehrt, ist\nkein Raum. Eine Überprüfung und Abänderung der in der Sache\ngetroffenen Entscheidung des Senats über die Revision käme nur\nunter den besonderen Voraussetzungen eines Nachverfahrens nach\n§ 33a StPO in Betracht. Diese liegen jedoch nicht vor. Der\nVerwerfungsamtrag des Generalbundesanwalts ist dem Verteidiger\nordnungsgemäß mitgeteilt worden. Damit war dem Gebot rechtlichen Gehörs genügt; einer Mitteilung an den Angeklagten selbst\nbedurfte es nicht.\n\nIm übrigen hätte auch eine inhaltliche Berücksichtigung\ndes nachträglichen Vorbringens des Angeklagten nicht zu einer\nihm günstigen Entscheidung über die Revision führen können.\nSoweit in der den Angeklagten betreffenden Liste der angewendeten Vorschriften (8 260 Abs. 5 Satz 1 StPO) die SS 223, 223a\nStGB zu Unrecht genannt sind, ist das Landgericht zur Berichtigung dieses offensichtlichen Versehens berufen.\n\nKutzer Zschockelt Blauth\nMiebach Pfister\n\nNun","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-07-12/3-str-205-96","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 33a","ref_norm":"33a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-07-12/3-str-205-96","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:09.777913+00:00"}}