{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1996-05-17_3_StR_616_95_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1996-05-17","aktenzeichen":"3 StR 616/95","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3_ StR 616/95\n\nvom\n17. Mai 1996\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. Francesco C EEE aus KÜEE geboren an Ep\nGE 1942 in AU /Sizilien (Italien),\n\n2. Klaus Werner D Emm aus KÜÄEEE seboren am\nEEE 1945 in Di.\n\nwegen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei u.a.\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer\nam 17. Mai 1996 gemäß S 349 Abs. 2 und 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\nDie Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Krefeld vom 7. April 1995 werden mit\nder Maßgabe als unbegründet verworfen, daß\n\na) der Angeklagte Francesco CE der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei in vier Fällen und der gewerbsmäßigen Hehlerei in zwölf Fällen schuldig\nist und\n\np) der Angeklagte Klaus Werner DEMWder gewerbsmäßigen Bandenhehlerei in fünf Fällen und der\ngewerbsmäßigen Hehlerei in fünf Fällen schuldig\nist.\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nZur Schuldspruchänderung hat der Generalbundesanwalt\nausgeführt:\n\n\"Die erste Tat (UA S. 23) ist vor Inkrafttreten des\nOrgKG, durch den S 260 a StGB in das Strafgesetzbuch eingefügt worden ist, begangen worden (vgl. auch UA S. 198).\nFolglich ist $S 260 StGB anzuwenden und der Schuldspruch\nentsprechend zu ändern. Es handelt sich ersichtlich nur\nbezüglich des Schuldspruchs um ein Versehen des Tatrichters\n(vgl. UA S. 203). Die erkannte Einzelstrafe kann m.E. bestehen bleiben. Der Tatrichter ist - dies lassen die Urteilsgründe deutlich erkennen (UA S. 206, 207) - nicht vom\nStrafrahmen des § 260 a StGB, sondern von dem des S 260\nStGB ausgegangen. Die Höhe der im Fall 1 erkannten Strafe\nist in keinem anderen Fall unterschritten worden; in den\nFällen 9, 31, 32 und 33, in denen § 260 a StGB verwirklicht ist, sind die höchsten Einzelstrafen verhängt worden.\"\n\nDem tritt der Senat bei.\n\nIm übrigen hat die Nachprüfung des Urteils auf Grund\nder Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben.\n\nKutzer zschockelt Rissing-van Saan\nWahl Pfister","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-05-17/3-str-616-95","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 260a","ref_norm":"260a","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1996-05-17/3-str-616-95","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:08.122463+00:00"}}