{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1995-05-17_3_StR_69_95_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1995-05-17","aktenzeichen":"3 StR 69/95","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3 StR 69/95\nvom\n17, Mai 1995\nin der Strafsache\ngegen\n1.\n2.\n\nwegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in\nnicht geringer Menge\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer\nam 17. Mai 1995 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Kiel vom 7. Oktober 1994 werden als\nunbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat (S§ 349 Abs. 2 StPpo).\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines\n Rechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nErgänzend zur Stellungnahme des Generalbundesanwalts\nvom 13. Februar 1995 weist der Senat darauf hin, daß die\nStrafkammer den Kriminalbeamten P, nach den\nGrundsätzen des zwischenzeitlich ergangenen Urteils des\nBundesgerichtshofs vom 7. März 1995 - 1 StR 685/94 - {zur\nVeröffentlichung in BGHSt bestimmt) zu Recht als gelegentlichen Scheinaufkäufer und nicht als verdeckten Ermittler\nim Sinne des § 110 a Abs. 2 StPO angesehen hat. Nach den\ngetroffenen Feststellungen war der Kriminalbeamte sonst als\nFührer von Vertrauenspersonen eingesetzt und nur in diesem\nFalle zur Abwicklung eines einzelnen - sich allerdings länger hinziehenden - Kokainankaufs von dem Mitangeklagten\n\nHm. direkt eingeschaltet worden. Er wurde - abgesehen\nvon der Führung eines Falschnamens und der Ausstattung mit\nbesonderen Telefonanschlüssen - nicht mit einer Legende und\nauch nicht mit falschen Papieren ausgestattet; seine Iden-\n\ntität wurde im anschließenden Verfahren offengelegt (UA S.\n18, 19).\n\nZschockelt Rissing-van Saan | Blauth\nMiebach winkler","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1995-05-17/3-str-69-95","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 110a","ref_norm":"110a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1995-05-17/3-str-69-95","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:58.869274+00:00"}}