{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1993-03-23_3_StR_106_93_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1993-03-23","aktenzeichen":"3 StR 106/93","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3 StR 106/93\n\nvom\n23. März 1993\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nKlaus co OUEEEEED cu: TEEN SB, geboren\nam ED :: EEE,\n\nwegen Diebstahls\n\n2\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts am 23. März 1993 gemäß S 349 Abs. 1 StPO\nbeschlossen:\n\n1. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Aurich vom 17. September 1992\nwird als unzulässig verworfen.\n\n2. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nDie Revision ist unzulässig, weil der zu ihrer Begründung innerhalb der Frist des § 345 Abs. 1 StPO eingereichte Schriftsatz nicht von dem Pflichtverteidiger,\nsondern von dessen Sozius unterschrieben worden ist. Der\npflichtverteidiger kann seine Befugnisse nicht wirksam\ndurch Untervollmacht übertragen (BGH StV 1981, 393;\n1982, 213; Laufhütte in KK-StPO 2. Aufl. § 142 Rän. 10,\nKleinknecht/Meyer StPO 39. Aufl. § 142 Rän. 15). Ein\nAusnahmefall im Sinne des Beschlusses des 5. Strafsenats\ndes Bundesgerichtshofes vom 5. Februar 1992 - 5 StR\n673/91 (Bestellung als amtlicher Vertreter) - liegt\nnicht vor. Der Pflichtverteidiger hat mit Schreiben vom\n8. März 1993 mitgeteilt, er könne nicht nachvollziehen,\nweshalb er die Revisionsbegründungsschrift nicht unterzeichnet hat.\n\nDie Sache ist entscheidungsreif. Denn der Pflichtverteidiger hat gegenüber der Bundesanwaltschaft auf\nfernmündliche Anfrage am 15. März 1993 erklärt, einen\nAntrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht\nstellen zu wollen.\n\nzschockelt Kutzer Blauth\nMiebach winkler","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-03-23/3-str-106-93","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 345","ref_norm":"345","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-03-23/3-str-106-93","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:35.608075+00:00"}}