{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1992-12-22_3_StR_534_92_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1992-12-22","aktenzeichen":"3 StR 534/92","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"A63\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n3_ StR 534/92\n\nTEN\n\nvom\n\n22. Dezember 1992\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nUne RE Au: Vo. geboren am GEN\nin CE,\n\nwegen vorsätzlichen Vollrauschs\n\nA6E\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers\nam 22. Dezember 1992 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Bezirksgerichts Dresden vom 9. Juli 1992\nwird als unbegründet verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nDie Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben (S 349 Abs. 2 StPO).\n\nInsoweit nimmt der Senat auf die Ausführungen des ‚Generalbundesanwalts in der Antragsschrift vom 29. Oktober 1992°\nfl\nBezug.\n\nErgänzend ist lediglich auszuführen:\n\nDas Bezirksgericht hat das Recht des durch einen seinem\nAntrag entsprechenden Pflichtverteidiger vertretenen Angeklagten auf angemessene Verteidigung durch einen zusätzlichen Wahlverteidiger nicht verletzt, weil es dem Terminverlegungsgesuch vom 22. Juni 1992 keine Folge geleistet hat.\n\nDer wahlverteidiger hätte ausreichend Zeit zur Vorbereitung\nauf die Hauptverhandlung am 23. Juni 1992 gehabt, wenn er\nrechtzeitig entsprechend der gerichtlichen Verfügung vom\n\n7. Mai 1992 Kopien der Akten angefordert hätte und hierfür\nnicht mehr als drei Wochen zugewartet hätte. Entgegen seiner\nRevisionsbegründung enthielt sein erstes Schreiben vom\n\n6. Mai 1992 eine solche Anforderung nicht. Demgegenüber hat\ndas Bezirksgericht die Ersuchen des Wahlverteidigers jeweils\n\nohne Verzögerung bearbeitet.\n\nDer Sachverhalt ist somit wesentlich anders gelagert\nals der der Entscheidung BGH NStZ 1987, 34 £f. zugrunde lie-\n\ngende.\n\nRuß zschockelt Blauth\nMiebach winkler","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-12-22/3-str-534-92","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-12-22/3-str-534-92","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:32.004604+00:00"}}