{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1974-06-05_3_StR_100_74_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1974-06-05","aktenzeichen":"3 StR 100/74","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n3 StR 100/74 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Maler Heinrich Adolf S EEE zu: “em.\n\ndort geboren am EEE 1935, zur Zeit in dieser Sache\nin Untersuchungshaft,\n\nwegen Raubes\n\n-2-\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach\nAnhörung des Generalbundesanwalts am 5. Juni 1974\nbeschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten SERENEED\n\ngegen das Urteil des Landgerichts Mannbeim vom 6. Dezember 1973 wird verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\n6ründe:\n\nDie Bundesanwaltschaft hat in ihrer Stellungnahme\nvom 15. Mai 1974 zur Revision des Angeklagten ausgeführt:\n\n\"Das Rechtsmittel ist unzulässig (§ 349 Abs. 1 StPO).\nDer Verteidiger des Angeklagten hatte mit Schriftsatz vom 7. Dezember 1973 im Auftrag seines Mandanten Revision eingelegt und diese mit weiterem Schriftsatz vom 8. März 1974 begründet. Mit Schreiben vom\n12. März 1974, das an den Vorsitzenden der III. Großen\nStrafkammer des landgerichts Mannheim gerichtet war,\nteilte der Angeklagte mit, er \"nehme die Strafe an\".\nDieses Schreiben läßt einen eindeutigen Rücknahmewillen und die endgültige Aufgabe des Anfechtungs-\n\n willenserkennen. Es ging am 18. März 1974 bei dem\nLandgericht ein. Damit wurde die Rückmahme des Rechtsmittels wirksam und das Urteil rechtskräftig.\n\nDie mit den Schriftsätzen des Verteidigers und des\nAngeklagten erklärte Anfechtung der Revisionsrücknahme ist unbeachtlich. Die Rücknahme dines Rechtsmittels ist in der Regel unwiderruflich und kann insbesondere nicht wegen eines Irrtums im Beweggrund angefochten werden (vgl. hierzu Beschluß des 3. Strafsenats\ndes BGH vom 22. November 1973 - 3 StR 308/73) .\"\n\n- 3.\n\nDem tritt der Senat bei. Daß auch der Beschwerdeführer\nseine Erklärung vom 12. März 1974 als Rechtsmittelrücknahme\nangesehen hat, ergibt sich aus seinem Schreiben vom 26. März\n1974 unmißverständlich.\n\nScharpenseel | Dr. Wiefels Mayer\n\nNeifer Dr. Krauth\n\nD","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1974-06-05/3-str-100-74","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1974-06-05/3-str-100-74","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:59.191020+00:00"}}