{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1951-09-06_3_StR_550_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1951-09-06","aktenzeichen":"3 StR 550/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"/ 3_8tR 550/31\nu. Im Namen des Volkes\nIn der straisache geg\nden allen Ternanı Oswald Karl_D | ‚ geboren am\n9958 in 8 i ‚ wohnhaft in\n% d strasse W, z2.2t. in Untersuchungsialt,\nwegen Verbrechens gegen das Lebensmittelgesetz\nhat der 2. Ferien-Strafsenat des Bundesge: ‚ichtshofs in\nder Sitzung vom 6. September 1951, an der teilgenommen\nheben: ne\nDenatwspräsident Dr. Moericke\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Prof.Dr. Busch\nSundesrichter werner\nBundesrichter Dr. Sauer\nBundesrichter Scharpenseel\nals beisitzende Kichter,\nOberstaatsanwalt Dr. bei der Verhandlung,\nlberstaatsanwalt ei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\nals Urkundsbeanter der Geschäftsstelle,\ntür echt erkannt:\n. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil\n\ndes Landgerichts in Berlin vom 7. wärz 1951\n\nwird verworfen.\nDer Angeklagte hat die „osten des Rechtis-\n\nmittels zu tragen.\nDie seit dem 7. “ärz 1951 erlittene weitere\n\nUntersuchungshaft wird, soweit sie die Dauer\nvon drei lionaten übersteigt, auf die Strafe\nangerechnet.\n\nVon Rechts wegen\n\n.'- .\nLE EEE BE\n\nI Fi DEE BE Fra SrE POE BEE\nu\nEEE u\n\n1 Mn tn nen u 1 ” I.\nul ill. - Ari\n“ ui. war\nBE um Bu EEE\nEee: . er\nBE cm — j i ih ur\n- ud. Te. en „71 r rn u „.r.ı a. ı'- ..\nPelle 1 VE Er BEER Be TFT\nA rn ET nn ELSE SE LDEE LT re HIN DVI SU TINTE\n. ee KA MY Sole BERGER ERHIELT VER Fan Me ae Bo Free EEE En Be EEE ZB EEE Zee SE EEE BE SEP SERIE ie Bee SE BEE FREE BEE SEE PL PETE DEE\nII BE Ka BEE Eee EEE Eee Eee BEE EEE DE BE Er SE EEE BEE Ja Ser Be Pe BE SE SEE SE BE /PE DS De Bug BEE BEE EEE EZ EEE Zee Br FE BE SEE SE Se Fa Fh h Pi ’ FM\nPa a BE FE Pi Br a BEE EB Bier EEE HEHGHE EEE Es ORTEN BTL DER UER: W ' ' '\nET Pre Pe BE EEE BEE EEE BEE Zu BER Ze De BE BEE ER Br DET ee EEE DEE BES BE Ca EErE FE Pa DEE EEE HE EEE EP ' “ ' \". E '\nel N tele LT, \"_ \" ' ’ \"1\n\nDer Ang seklagte 1st wegen eines Verstosses gegen\ndas Lebensmit velgesetz (58 4 ' Ziff 2, 11 Abs 1 und 3).\nTateinheit mit Betrug (§ 263 StGB) zu einer Zuchtausstrafe von einem Jahr und sechs Nonaten verurteilt,\nworden. Die bürgerlichen Ehrenrechte sind ihm auf die\n\nDauer von drei Jahren aberkannt, die Pihrung eines Le-\n\nbensmittelbetriebes ist ihm untersagt worden. Ausser-\n\n' dem ist die Vernichtung von 3080 Dosen Brathäppchen so-\n\nwie die Veröffentlichung des Urteils in einer Tageszeitung und im Rias angeordnet worden.\n\nGegen dieses Urteil richtet sich die Revision des\nAngeklagten, mit der die Verletzung verfahrensrechtlicher Bestimmungen sowie des sachlichen Rechts geltend\ngemacht wird. Das Rechtsmittel ist nicht befründet.\n\nA\n\ndu Unrecht rügt die Revision einen Verstoss gegen\n\ndie .\" 12, 57 5120, den sie darin sieht, dass die Zides-\n\nbelehrung der als Sachverständigen vernomnenen Dr. Zeil\nund dr. Kannel unterblieben sei. ie das keichsgericht\nin ständiger Rechtsprechung angenommen hat, enthält die\nBestimmung des § 57 StPO, die bei der Vernehmung von\nSachverständigen gemäss § 72 StPO entsprechend anzuwenden ist, nur eine sogenannte Ordnungsvorschrift, die\nzwar regelmäss ig befolgt werden soll, deren Nichtbefolgung Jedoch niemals eine Gesetzesverletzung im Sinne\n\ndes 8 337 StPO bildet (vgi RGSt Bad 56, 66, L6T/und. die\n\ndaselbst angeführten Rechtsprechungsnachweise). Dieser\n\nAuffassung war beizutreten. Mithin würde das Landgericht,\n\n. LI\ndan.\nir,\n\n.. .\n\n1 BE BE u uf air\n\nur)\n\n2. -F\nup\n\n,‘.E b\nPu\n\nD B\nI A441rı\n0 .v\n\neur\n\n2.\nı drı\n\n\"ı FE EB 4\nDEE Sr he |\nrim\n\nWe ' rin Inder\n\nb =\nDa ar\n\n= B\n\"--Jrıun\n\nur.\n\n’ ' UM. 1\n“ra\n.\" . ee re\n\nb D\nDe DE EB\n\nı\na er\n„+\n\n+ I! Fr .\n\nı\n\nselbst wenn die Sachverständigen vor ihrer Vernehmung\nnicht auf die Bedeutung des Üides hingewiesen worden\nwären, nicht gegen eine zwingende Gesetzesvorschrift\nverstossen haben. Die Unterlassung des Hinweises olgt\naber auch nicht daraus, dass eine solche in der iiederscäarift über die Hauptverhandlung nicht erwähnt IST.\n„0. Denn nur der Beweis für die Beachtung der wesentlichen\n\nÄnmumbEEh Üpiikireein, dpeiedit: Topp atenn eeien - ehie e : ie\n\n0000 Pörmliehkeiten wird nach §§ 273, 274 StPO äurch das Pro- |\n\n- [\nzur [1\n\ntokoll erbracht. Die Beachtung einer Vorschrift, deren\n\ntung nicht unter allen Umstä änden vors geschrieben\n1S5t, ist keine wesentliche Förmlichkeit.\n\nDasselbe gilt für die weitere Rüge der kevision,\ndas Landgericht habe die Bestimmungen der 88 243 Abs 4\nund 58 Abs 1 StPO dadurch verletzt, dass zwei Zeugen,\n\nGie erst zum zweiten Verhandlungstage geladen waren,\nnach ihrem Aufruf den Sitzungssaal nicht verlassen\n\naauven, sodass ein Teil der Zeugen niclt in Abwesen-\n\nheit der später abgehörten vernommen worden sei. Auch\nGiese gesetzliche Regelung der Art und der Durchführung\nder Zeugenvernehmung soll nur deren Kusseren Ablauf\nsichern, bildet also keine Rechtsnorm im Sinne aes.d 337 »\n5tPO, auf deren Verletzung die Revision gestützt ; werden be\nkann (vel RGSt Ba 2, 53 /54/; Bd 40, 157 /1587; Ba 54, Bi\n2120012) le\n\nübensowenig. ist der auf einen Verstoss gegen S 261\nStro gegründete Vorwurf der Revision gerechtfertigt,\n\naas Landgericht habe bei der Urt ;eilsfindung Erklärung sen\ndes Angeklagten, die dieser im ürmittlungsverfahren zu\n\nee\n\nLE a ee\nDE u ne u\n\n1 Fe r en\n\"m un = an\n\nPia I Ps 76 Biete En Ze reis DEE a\nFe 4 Ian . FE -\nu . a,\" EL FE Elle Br BEE FE:\n\nur >\nnt Fa\n\nm. m\n\nrt Eee Pie ee\nri -r- . ar .\n— —— uni - - EEE.\nm —— _ „if en ©\n-_. . a Brno mn FT\n\nProtokoll der Polizei oder schriftlich abgegeben habe,\n\n2... verwertet, ohne dass sie in der Hauptverhandlung ver-\n\ntan\n\non... lesen oder dem Angeklagten vorgehalten worden seien.\n0... ‚Dass derartige im Laufe des Ermittlungsverfahrens von\n\neinem Angeklagten gemachte Angaben diesem in der Hauptverhandlung zur Aufklärung von Wwidersprüchen oder aus\n\nsonstigen der \\ahrheitsfindung dienenden Gründen vorge-\n\nhalten, ja selbst, wenn es auf den Wortlaut ankommt,\n\nverlesen werden dürfen, und dass sie damit zur Kenntnis\n\ndes Gerichts gebracht und auch dessen Ents scheidungen zu\nGrunde gelegt werden können, .ist anerkannten Rechts\n\n(vgl ReSt Bd 69, 88 /89/ und die dort ange? ührten Recht-\n.. sprechungsnachweise). Das wird wohl auch von der Revision nicht bezweifelt. Rechtlich fehlerh \\aft würde 2\n\nallerdings sein, wenn das Landgericht Erklärungen des\n\nAngeklagten im Vorverfahren bei der Urteilsfindung ververtet hätte, ohre dass diese zum Gegenstand ger Eaupt-\n\nverhandlung gemacht worden wären. Das hat die Revision\n\n>\n\n. jedoch nicht dargetan. Ihr Vorbringen, die Sitzungsniederschrifi enthalt se keinen Vermerk über die Vorhaltung\noder die Verlesung derartiger Angaben, vermag ihre Rüge\n\nnicht zu beg ründen. Ein blosser Vorhalt, auch wenn er\n\nin der Form der Verlesung erfolgt, bedarf keiner Beurkundung in der Verhandlungsniederschriit. Deshalb kann.\n\n.... aus dem schweigen des Protokolls hierüber nicht gefolgert werden, dass das Landgericht die früheren Erklärun- .\nge n des Angeklagten in verfahrensrecht wLich unzuläss siger\n\nWeise bel seiner Entscheidung mit herangezogen habe.\n\nı m. Bau\nPe zu Fi. Du\n\nAuch die Sachrüge vermag der Revision nicht zum\nrfolse zu verhelfen. Zutreifend hat das Lanägericht\nin dem Verhalten des Angeklagten einen Verstoss gegen\ndas Verbot des 9 4 Ziff 2 Lebensm.Ges. gesehen und auch\nangenommen, dass der Angeklagte diesem vorsätzlich zuwidergehandelt habe (§ 11 Abs 1 aaO). Insoweit hat auch\nale Revision Angriffe gegen das Urteil nicht erhoben.\n\n »ie hält nur die Anwendung des § 11 Abs 3 aaO für ver-\n\nfehlt, jedoch zu Unrecht.\n\nIm Gegensatz zu der Auffassung der Revision steht\nzunächst die allgemeine Anweisung für Richter Ir 1\n(AAR Nr 1) Ziffer 8 b der Verurteilung des Angeklagten\naus § 11 Abs 3 aaO nicht entgegen. “ie der Bundesgerichtshof in dem Urteil vom 10. Februar 1951 (BEHSt Ba 1, 59\nff) näher dargelegt hat, war die AAR är L weder ein Gesetz im formellen Sinne noch hat sie das deutsche Strafrecht sachlich geändert. Sie ist im Bereiche Ger Bundesrenubli k mit dem Inkrafttreten des Besatzungsstatuts\ngegehstancdslos geworden und ist seitdem nicat mehr anzuwenden. Für die Frage ihrer Anwendung ist ausschliessich der Zeitpunkt des Urteils, nicht aber Gerjenige\nder Tatausfühz rung massgebend. Dasselbe eilt für den\nRaum von Vest-Berlin. Auch dort ist Gie AAR Nr 1 nicht\n\nehär anwendbar, nachdem durch das sogenannte \"kleine\nBesatzungsstatut\", die Erklärung der Alliierten Kommandantur Berlin vom 14. Mai 1949 über die Grundsätze der\nBeziehungen der Stadt Cross-Berlin zu der Alliierten\nKommandantur. (YOBL für Gross-Berlin 1949 5 151), die\n\n — iii „ee . _\nwir ee,\na ie -\n\"mir SEE\nE— \" —— - rim dr\n\nvolle gesetzgeberische, vollziehende und gerichtliche\nGewalt als auf die Stadt Berlin übertragen anzusehen\n\nist (vgl BCH - Urteil vom 7. Juni 1951 - 3 StR 244/51).\nDemnach var das Landgericht durch die AAR Nr 1 nicht gehindert, hier die Vorschrift des 9 11 Abs 3 Lebensm. Ges.\n\nhe eranzuz ziehen.\n\nIn übrigen hat das Landgericht die Voraussetzungen\ndieser Bestimmung rechtsirrtumsfrei als errüllt angesehen. Dass der Angeklagte wissentlich, also mit bestimmtem Vorsatz gehandelt habe, 185t ebenso dargetan,\nwie dass sein Handeln gewiss enlos und aus grobem Eigen-NUTZ geschehen sel. wenn die. Revision geltend macht,\n\ndie Begründung der Gewissenlosigkeit des Vorgehens des\n\n/\n\nAngeklagten stehe im Widerspruch zu anderen tatsächlichen\n\nir Ze\n\nFeststellungen des Urteils, so kann dem nicht beigetreven werden. bs trifzt ZWEr ZU, dass das Landgericht\n\nnicht mit völliger Bestimmtheit navı Testwstellen können,\ndass der Inhalt der Fischdosen gesundheitsschädlich ge-—\n\nwesen ist. Dem steht jedoch nicht entgegen, dass der An-\n\ngeklagte nach der Annahme des Urteils mit der Köglichkeit einer Gesundkeitsschädlichkeit der Ware gerechnet\n\nund sie trotzdem verkauft, also das Risiko einer Ge-\n\nsundheitsschädigung der Käufer bewusst auf sich genonmen hat. übensowenig kann ein iderspruch darin gefun-\n\nden werden, dass es an einer S Stelle des Urteils heisst,\nsowohl der Zeuge fr Pi der als Kraftfahrer die Va-\n\nren vom Angeklagten abgeholt habe, als auch der endgül-\n\ntige umpfänger der Waren, der Zeuge a: hätten als- —\n\nREF EEE PRBE PERLE\nPa re Ta Be Ba ar Bar er\nnı m ı gaı pm m\n\n=\nvun.\n\nVai\n\nB u\n! rer\n\n„rahmen,\n\n\"ld\n\nr* Pr en\n\nFa u a Eu De\n\n“ “h\nLE Be FR\n\nTr ıa\nTu nı\n\nur Pa 1 Eier 1el ı\nI Bei, BERKER ZB\n\n[ FO HE\n\n\"4A. Tun\n\n' Tr r\n1. tu\n\nu Let\nDE Pe\na\n\nu A ur 4 an\n\n' j Fi . ‚rm a,\n\n0 FF FL RLIRE:\nIE»... 00 neh\n\nEA mr\nı .-J4 4kırL\nN a,\n\nBI Ba Be EB\n\na BE ee |\n.. 0 TEE\n\nLE RR\n\nnr nu.\nnı na\nFa ee Be u a\nar dd\nnuıun 4\n.r:\n\n.' tt\nBe FE eu I |\n\n— m —.\n. LU .. et |\n—. du -\nnr — Fire r Tran rm nr . Dome. . ı_ rn ri\nr\n\nu\n\nbald einen üblen Ceruch festgestellt, während im Rahnen\nder Lrörterung der Gewissenlosigkeit des Handelns des\n\nAngeklagten „esagt sei, die Käufer einzelner Dosen würden den verdorbenen Zustand der Vare möglicherweise\n\nnicht benerkt haben. Es ist denkgesetzlich durchaus\nmöglich, dass derjenige, der die gesamte aus mehr als . 5\n>3C00 Dosen bestehende Varenmenas entg gennimmt, den Tas\n\na FE TE ne er rl . _ mio, ie\n\nFR SEE Erg: ER ne ETREN,\nF ” . Fa, EB Mr u. Hm SE DFB & Er re Ai\n\nGeruch schon bald wahrnimmt, ‚ährend einem Verbraucher,\n\nder nur eine einzelne Dose erwirbt, ein solcher nicht\n= sogleich aufzufallen braucht. Bu\n\nUnz utreffend ist das Vorbringen der Revision, das\nLandgericht habe die Cewiss senlos igK eit des Verhaltens\n\ndes Angeklagten allein aus der entfern ten Möglichkeit\neiner Ge esundheitsschädigung geflolgert. Es ist der Nevision zvar zuzugeben, dass selbst ein Verstoss gegen\n\nbebensm.Ges., bei dem die Gesundh reitsschädlich-\n\neLLr 3\nu NG \\ Bus\n\nt der in den Verxehr gebrachten Lebensmittel fest-\n‚siehen muss, die Anwe endung des R 11 Abs 3 aaO nicht\n\nO\n\nhne weiteres rechtfertigt. Jedoch ist die Anwendung\ndes § 11 Abs 3 aa0 nicht allein auf solche Fälle beschränkt, in denen der Täter gegen ein Verbot des § 3\n\naal verstossen hat. Im übrigen kommt es darauf ent-\n\nscheidend richt an. Das Landgericht hat nämlich ein\n\ngewis Yenloses Vorgehen des Angeklagten nicht deshalb\n\nbejaht, weil möglicherweise der Inhalt der Dosen gesund-\n\nheitsgefährdend 'hätte sein können, sondern weil der\n\nAngeklagte trotz der Möglichkeit der Gesundheitsgefährons} tiehke eit der Yaren diese verkauft und in den Verkehr\n\nSEE\n\n. . \"\nKal EB BE BEE SEE Kae Be FE\n1 ..- -\n\nEG - \" rer.\nEL. u\nu ÜÄG \"\nu or - ‚Tuer ni\n Flikhie | 1],\n\ngebracht habe, vienn das Landgericht ein solches Ver--\nhalten als gewissenlos bezeichnet, so kann darin ein\nRechisirrtum nicht gefunden werden. äbenso ist nach .\nden Ausführungen des Urteils ein Yandeln des Angeklagten aus grobem Eigennutz gegeben. Das Landgericht\nhat dargetan, dass der Angeklagte sich bei dem Verkauf der laren von dem Streben nach eigenem Vorteil oo.\nin besonders anstössigem abe habe leiten lassen. en\n\nDass das Verhalten des Angel tlagten gleichzeitig\nden Tabestand des Betruges (§ 263 StGB) erfüllt, ist\nvom Landgericht sowohl zur äusseren als auch zur\n\ninneren Tats seite rechtsirrtunsfrei angenommen worden.\n\n-— Die Revision hat hiergegen auch keine Einwendungen er-\n\nEbensowenig wie im Schuldausspruch gibt das Urteil im otralausspruch zu r rech! tlichen Bedenken An-\n\nerh. ne\n\nlass.\nuch die Verhängung der vom Landgericht usge- .\nsn» Pochenen Nebenstrafen und ebenfolgen ist nicht als A\nrechtlich fehlerhaft ZU beanstanden. Insbesondere bie- .\ntet im Gegensä ‚TZ ZU der Auffassung der Revision das Be.\n= Urt ‚eil keinen Anhalt dafür, dass das Le andgericht in “\n\nrechtsirriger Welse davon ausgegangen sei, bei einer\nVerurteilung aus § 11 Lebensm.Ges. sei die Untersagung\n\n= 1084 4\nTg\nEP\n\nder Führung eines Lebensnit telbetriebes gemäss $ § 14 aa0 n\nohne weiteres zulässig. Das Landgericht hat zwar die- 5;\nse jjassnahne unmittelbar nur damit begründet, dass es °\nsie ebenso wie die Aberkennung der bürgerlichen Ehren- 0\n\nER er\n\nN\nBE\n\n\"At -r.\n\nk .\n7101\nLEE Pie Eu\n\nF\nLu kn\nui\n\ntn,\nrn:\n\nae\ntt ar I\nre |\n\nee\nre\n\nPO dar\nUL AL\n“ a F\n\n1. gu.\n. u\nPa BE LE\n\n.. -\n+, “! Pruna\"n\n\na I\n\n' = D\nee\n1.\nkA\nen\nnat.\na a\nFREE I\n\nhe\n\nI e\n-1\"n u\nEEE\n\n. m, a\n[ee\n\"1,\"\n\nar\nDe |\n\nee\nee nn\n\nne\n— | if ni \"\nir - ,\nom - . . TE -\nFi u Te + u ' u Eu nie\n- Fr rn elle\nIr\n\nrechte nach § 11 Abs 4 Lebensm.Ges. und die öffentli- ie\nche Bekanntmachung des Urteils gemäss § 15 Lebensn. =\nGes. als erforderlich und tunlich bezeichnet hat. Diese\nBegründung reicht aber im gegebenen Palle jedenfalls Tas\naus, da die Unzuverlässigkeit des Angeklagten zur Is\nFührung eines Lebensmittelbetrieves bei dem Testge- Y\n\nstellten Sachverhalt aus dem Zusammenhang der Ürteils- Ze\ngründe } hinreichend Ceutlich hervorgeht. 5\n\nDie küge der Revision, das Landgericht habe das.\nVorliegen der Voraussetzungen des § 42 b StCB nicht\ngeprürit, geht Tehl. Die Untersagung der Führung eines\nbebensmittelbetriebes ist allein auf § 14 Lebensm.Ges.\ngestützt, der gegenüber der Bestimmung des § 42 dp StGB\neine Sondervorschritt bildet. Für die von der Kevision\nvernisste Prüfung lag daher ] kein Inlass vor.\n\nSchliesslich wäre es auch aus Recht :seründen nicht\n\nbeans syanden, wenn das „andgericht die im] ehren der\n\nSTE, Strefsumensungegründe angeführte mangelnde Vinsichts-\n\nähigkeit des Angek tlasten in das Verwerfliche seines\n{uns bei der Verhängung der Nebenstrafen und Jebenfolgen\n\nmit berücksichtigt hätte, Dass dies geschehen ist, lässt\n\nindessen das Urteil nicht erkennen. Dieser Gesichtspunkt\n\nhat nur in den Aus sführungen ZUTr Bemessung der D»trafe Erwehnung gefunden, nicht aber in dem Teil der brteils-.\n\ngründe, der sich mit den Nebenstrafen und ? ‚ebentolgen\nbefasst,\n\namit erweist sich die Kevision des Angeklagten\n\nin vollem Umfange als unbegründet und war daher zu verwerfen. | |\n\nir\n\n\"u mu -\n\n- - . u . . -\nun. - b . -.“ r a a Cr | m. . . vu. _ \" \" ' zı m. -.-u -ı. . Tun a Im ı D .. . - r\n\nLEE ME HE Fe Pa Er EE EU BE Bei I Du Dee Be EEE PL u re Le HE HF ar ing - mau Pu iu Fu .._ L r \" a [) . tn r In HEHE HER: HE BE HL SEE BE BE u BE Be Ber + E- wm44n- r \" un. ! . - - . -. [1 Eu u © r m\nnimm .\" or. ... Pi “- Ba „. AL) Pi BE HE ur EEE = 1 \\ Pa \"a u . . 1 - . pn . -. Kae a Pu u\" .“ ge a. - .\" u .. -. in . Fu Pi \\ ir ss. nn ._. Ar .. Eu ı mn um m ri Eh. vaıusan k - u. st - , .. a ur. a , + ner kr Ps im -. „.ı. ri . \".. .. „' 7 ’ nn =. ..\" „. non ri Fi -ı [1 _ .ı.\nWERE BE En He ln .. Re eh en Er ie ie it Fo ur Fe = Er, Pe EEE Re na run En ee Fe r Be TR EA re nd en ei en ine nn EEE hg Er, fu ee u er Mr a ur en, OLE BE CR Be nur - Ku Be tn \" = in u un a REEL EEE GER. = BE EEE nl . u\nI r 'r - Er) \\ E - tn a a . Un Fiuiiei ut. . , Pu FL BI. FELL BE. et BOT BEE BE IR “rue a rin nn - a, [ce We RE BE Fund: RER JE au Bu BEE FELD, DE SEE Be, et Si Se ng gi ne wi m „u... + - F- urn un. [ FE u LE a a nn 2 Tee BEL, BEE) u. en: ru \" .. - - L I 1 du Has BEE EEE Er.\n- _ ; .. ra -r m.” .oa Fa BEE Ten „on. . . _ m na n \"Ua . - in. nu on Be KEN r\" Fi To Pi DE EEE BE ER Fi a\" BE HE SE ri ' .' .. .r ee Een \"rn. he en armen - _ \" L ‚ - zu a BEER FIIR. Buch EEE Kaose Blr iur tt - ee Ile EA. HE Du BEL SE BE Sure = el u ALEEN en\" en \"; .\" De Ka a a En 3 u\". BE MONTE eh an ir EHRE BE dr 5. Bach, MD. Sr ERTL RER, m ET = ni\n“_ k Bi -. - \\ _ i - . FE\" \\ „i - . A Lr rn u, . m nu) d- ln ED a a tn Man L \", Iran \"BEP Er Fr BEE - ZZ ne ana 0. Muh ee nn \" I af Ja le a a en ' ET a” ” ni ae nn a BR u ” - Zr wit BF Mayen je nt\" re a ! nt oe -\n- . . . \" - F k__ \" . \" . I. [en ee - u nurı r . ” Ir ” ar . u _.ı. - ” 1 - ı + ' \" ..._m.n u . u .. -_ nt”. \" ER EE u rt. N “ -. . min .m - ” - .- \" .r .. 1 1. Fe u Pi m\" \" r Bu N mn u, nn a - ‚..r “ BR ae ar BE ee EP ne nun Kae BEE FE Fu EEE BEE \" Pt a ar\n- ” = - r . \"+ \" \" m \" [_ ER - + nr4- D = -. \" '. _ ._ - . “ a ” “ oo. „or \" _ 1 \" - =\" r “ - “ r/ = ı + B x u . “ ' gi .\" ee ar “] \\- re ... \" Ve \" ” [1 [ \\ . are Zur, ee am [2 nn nn m i Eu .. La HE a Ru nn ai SEE VL u u et BL r. .'r “ _ \" De \" . \" ir Mae . ” F \" m =. . BEER 2 nl \" „ee! Ta Fi [\n- F u ı L) Fr - “ - u Im. Li ii. Pi - \" - r -ıa \" - - r. [3 u r U. ır 1 . .. - nn Eu “ ' \" ” . \" “u \" \" Bu or .r nenne et Pe ur nr FcH . - \" ur nn Ir a u la “ Ir BET 1 BET Ma NER Li a r . Fr u nn Bi “ BL [Be ni . cn “\"\n- - run \".. 0 an . vr .. - E _ „ - - - nn a De SB Bee un EEE SER ParBR E.BuE, - u ie DEE a EEE Be EL EEE 35\nı —_ - - - vr D - \" b) . - Fa A SE [ui er . - = r is r ı.- “ - . - \"\n- - - . r fi _ .' _ _ ’ „ _ . . _ , en in ı u _ a u _ PL . -\nPi “ Pi Eu = D - [ ’ ur _ vr Ku -.-a. .. Rn -. lu ıTn- in _ * „ u. D [ _ u. -\n4 - _ _ ı “ 1 — \" \" - - a im ee - - - - - . i '\n- .- F u - u Pr _ m\nun \" - # - ” ” ü “ 2: ’ a\nü . - r f j „ .\n- . . . _ j _\n4 r ' “\nj.\n- ri D\n: E }\n”\nr- u . +\nLI} T . gr “\n. Pa \"aa 4 “\nu a . - - 1}\n” Ir i nn on - * = \" u .\nwu. Pe - =\nr U nt - rn, = >»\n‘- =T . \" “ \"\n.. , LEER ro. “\nat a _ _ _ “\nm” .',\" r u] =\nr \"rd -. |\n.. r Dura re r\n” Pe un Var EN .\nnu Fr?\nnn\n\" BE \" _ *\nin\nf 1 1) . -\nIt » ei r N\nr\nir \" \" ”\nI J\nP | -\ny } *\nr r “ u j\n>\n4 + “\n. f\n“y‘ |\nL u\nir\nui \" r t + Fer ’\nir\nPar F\n. j ı =\nPi a\n[) E | - „ „ Fi r\n_ .. E | Fi u .\n. \" F - -\n- ' _ j E\nD „\" -, r “ k , ,\n. 1 , r \" \"\nr r ı\n- b '\n4 “ \"\non „ , A n \" ‘\nı k\nI . = “ u n\n. - - ' \"\nr. L Lu . ' -\ndir - Pi\nu r Pr \" a. .\n- . . ' _\" \\ \" ı - . 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