{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1951-08-07_3_StR_861_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1951-08-07","aktenzeichen":"3 StR 861/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"3 StR 861/51 | 2275 006\n\nBeschluß\n\nIn der Strafsache\n\ngegen\n\nden Hendelsvertroter Ludol? I EM cscvoren am\nGUEEEEEER 1917 ir CE eis u vohnheft\nin Tg, Hits\n\nwegen Rückfallbetrugs\n\nv\n\nhat der 3, Strefsenat des Bundesgerichtsho?s auf das\nGesuch des Angeklagten vom 7. August 1951, ihm wegen\nVeroiunung der Revisionsbegründungsfrist Viederein-\n\nsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, sowie auf\n\nscinen gegen den Beschluss des Landgerichts in Kassel\nvon 25. Juli 1951 gerichteten Antrag aus § 346 bs 2\n3t20 nach Anhörung des Oberbundesanmwalts in der Sit.\n\nzung vou 24. Olitober 1951 beschlossen:\n\nDos Wiedereinsetzungssgeeuch Ces Anszeizlagten\nwird als unzulässig, der Antrag aus § 346\nAbs 2 StPO als unbegründet verworfen.\n\nGründe:\n\nDer Angcklagte ist üurch ‚Urteil Ges Lenügerichts\nin kassel vom 22, Hai 1951 wegen Rückfallbetruges in\nzwölf rüllen sowie wegen Untorschlagung zu einer Gesontetrale von drei Jahren Celtugnis verurtcilt wor-\n\ndh d\n\n.\n.er\nun.\n\n3%\n\n- .. “a\n. ER § 2aRh } PYEEERS\n\nLei\n\n153\n\neK\n\nu.\n“\n\nu _=\n\na\nru vr.\n\nden. Ausserdem wurden ihm auf äie Dauer von fünf\nJahren der Betrieb eincs selbständisen Lenlelsgewerbes und Gie “Wätickeit als Handelsverireter\nuntersagt. Gesen dieses Urtoil hat der Verteidiger des Angeklagten Zristgerecht Revision eingelegt. Die Zustellung des Urteils ist arı 28.Juni\n1951 en den Verteiäiger, der Zustellungevollnaecht\nhatie, erZolgt. Der Angeklagte selbst ist von der\nZustellung benachrichtigt worden. lachdem innerhalb\nder Revisionsbesründungsfrist weder Gie Revisionsj' antrüge noch deren Rechtferiisung beim Landgericht angebracht waren, hat dieses die Kevision\n. des Angeklagten durch Beschluss von 25. Juli 1951\nals unzulässig verworfen.\n\n7\n\niersesen hat der Angeklagte auf Intscheidung les Revisionsgerichts nach § 346 Abs 2 St20\nangetregen und gleichzeitig un “iedereinsetzung\n\niu den vorigen Stand wegen dor Versimmung der le- Fa\nvisionsbe;;rindunssfrist gebeten. Demu het er Sgel- DR“\n\ntenä scaecht, sein Verseidiger habe infolge Lichtzehlung des Lonorers die Vertretung nicht weiterge-Zührt. Dadurch sei die rochtzeitige Zezriindung der\nRevision unterblieben.\n\nDie Antrüge des Angelilagten mussten ohne ürfols;\n\n. bleiben, Das Wiedereinsetzungszesuch scheitert schon .\nderen, Cess der Angeklagte entge;jen der Vorschri?\n\ndes % 45 Abs 2 St?0 es unterlassen hat, mit dem Gesuch Cie versäumte Trozessheandlung selbst nachzu-\n\n|\n\nholen, In übrigen wöre es aber auch sachlich unbe--\ngründet, Ca der von den Ans;cklasten anceTiührte Unstard weder als ein laturereignis noch als ein anderer unebwendbarer Zufall im Sinne des 9 344 St7O\nangesprochen werden könnte, durch Gen er an der\n.“inueltung der Revisionsbegrüncungssirist verhindert\nworden wöre,\n\nDerınach ist auch der Beschluss des Landgerichts\nvon 25, Juli 1951, durch den die Revision als unzulüssig vervorfen ist, zu Recht ergangen, so dass der\nintra; Cos Angeklagten aus § 346 Abs 2 St?O eben’alls\nablehnend zu bescheiden war.\n\nTreumenn “ Scharpenseel\n\nE.\n\neg","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-08-07/3-str-861-51","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 346","ref_norm":"346","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-08-07/3-str-861-51","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:10:47.596931+00:00"}}