{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-3_NA_1951-08-02_3_StR_512_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"1951-08-02","aktenzeichen":"3 StR 512/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"} SE\n3 242 5 0,55”\nguikrmıe Girwipiinkiri = er empdriehiiheieiden, MEHRERE: Si Wermeen- Augpnhe\n\nı m z2nen de\n\n0):\n\nVolkes\n\nHei\n\nstin Anneliese aus > 5\n\n>\n\n5) aen Aabrfmann Acan\nSi’Yo ‚„ geboren a\n\n6, ie geschiedene 3\n\nd\ngeb. _H aus L\nam 15\nvr &, & \\ | ]\n\nnat der 2. Ferienstirafsenat des Bundesgerichtshofs +\n\nin der Sitzung vom 2. August 1951, en der teilse-\n\nnomnen haben:\n\nBundssrichtier Dr. Kirchner\nals Vorsitzenaer,\n\n(d\n\nJundesrichter Krauss\n\nSi\nundesrichte r Dr. Roeniger\n\nwe\n\n- F\n-— mn...\n\n# A u 1 TE a TE PT A TEE u — FT muen ET \"ni\n\nBundesrichter Dr. Dotterweich\n\nBundesrichter Dr. Baldus |\nals beisitzende nichter, . |\n\nObers taatsanwalt aa |\n\n2.18 Ver+reter der Bundesanwaltschar\n\nJustwlzassistent ren\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nja,» a m Pa - nu\nUr KecätT erxannT:\n\nurn own\ntn eu.\n\n4\n-L 0\n\n\\\n|\n\n!\n\n|\n\nvısion Ges N\\ebenklägers wird das Urteil\naes Lanügerichts in Köln vom 15. Februar 1951, so-\n\nweit das Verlsäaren gegen die. sechs Angeklagten auf\n\nLu u\n\n31. Jezember 1949 einges\nben. Jedoch bleiben die gegen die Angeklagten Peg\n\nHugo und Auguste Sc sowie gegen SB anse-\n\noräneven zinziehungen aufrechterhalten.\n\nDie Angeklagien Tg Zuso und Auguste Sch>\n\nund a : sind als Mittäter, Sf als Gehilre\n\nTr\n\nje eines Vergehens der gewerbsmässigen Zoll- und\nSteuerhintersienung nach 8% 396 und 4ol b RAO, die\nANSEHLAETE % eines Vergehens der Steuerhehlerei nach S 4053 ZAO schuldig. Die Sache wird zu neu-\n\nGrunä des § 5 Abs 1 des Straffreiheitsgesetzes vom\nstellt worden ist, aufgeho-\n\ner Verkandlung und Znvscheidung über den Strafausspruch an aas Landgericht zurückverwiesen. Dieses\nhat auch über die Kosten des ltechtsmittels zu ent-\n\n> cneiien e)\n\nI 4.\n\nvon Nechts wegen\n\nGründe:\n\nann\ndpEefipiiäe ; tue Miet rn We TibNie Ve Me ni het Brheheit N Bean een Subaru\n\n!o\n\nIn der Zeit von Mitte April 1949 bis zum 5. Juli 1949\n\nhaben äie Angeklagten , Hugo und Auguste Sch.\n\nSm : nd BE und zwar su» als Gehilfe, die üb-\n\nrigen als lüttäter je in fortgesetzter Handlung\n\n“\n\n2.)\n\nsewerbsmässig Waren, die, wie sie wussten, unverzollt\n\nund unversteuert von einem damals der belgischen Besat-\n\nzungsmacht angehörenden belgischen Staatsangehörigen\n\n.\ndeu. _ rail ee DET. FEfrG er iu EEG ee FE\" TREUE RE FEE-SFE Sn Ain WE SGFHÄ > TRRRRBET UE a FETT Tal EI\n\nu\nrd\n\nrn)\n....\nnun\nAhne\na Fu\n\nA m ur\n\n|\n\nMD in das deutsche Zollgebiet eingeführt worden\nwaren, un& zwar insgesamt etwa 3428 kg Hargarine, 1000\n\nD\n\nDosen Ölsardinen, il zlaschen Trinkbranntwein, 91oo Riesel »choxolade, 1050 Dosen Pischkonserven, ohne zuvor die\nverfallenen 3e krüge an zoli- und Verbrauchssteuern entrichvet zu haben, zeme\n\n0\n\ninscnaltlich auf dem Inlandsmarkt verkeault und GSapbei\n\n.\n\n0; ale damals noch Denirtsehatsete hargarine ohne Bezugsberechtigung bezogen uni zugleich\n\nCe) ohne die erforäerliche Genehmigung der Devisens“ selle\n\nu\n\nvon einem in en sohnhaften belgischen Staatsangehö-\nı e erworben. -—\n\nDie Angeklagte Da net innerhalb aerselben Zeit 276 kg\n\nWargarine, von der sie wusst .‚ dass sie unverzollt und un-\n\nversteuert in das deuss ingeführt war, von\n\nbeigen Zitangexlagt zauiv und davon 108 kg\n\n[| |\n\n. = ’\nınıy AS. e Yor DEILLS ve@e DE se no:\n\nL 0: Em REN 47 a ING UL2ESPEH «e>5 ven sell ‚men Dachv Sue AL ves Da v LAS\n\n5\n\nanagericnv angenommen, Gass die sechs Anz geKklagien schuldig\nsind, und zwar\n\nven PB: Hugo ' una Auguste Sch uni\ner, der Angeklagte un als Gehilfe,\nGesetz ven Landlung\n\neiner gewerbsmässisen Zoll- und Abgabenhinterziehung\nnach ur >96 und 4ol b RAO in Tateinheit mit\n\nsinenm Vergehen gegen § 8 17 und 26 \\IStG, die gemäss\n§ 104 StG an die Stelle der ab 1. Oktober 1049 auf-\n\nm,\n\ngehobenen enisprechenäien Vorschriften des Bewirtschaf-\n\n1 . Fr\n. . F MR ar .\n. B f rt u\n\ner en -\n—miii ni eukebmeiliiee er —— ee gen.\n——\nPen ni — var an. =\nr B\nı. U, 0 2\nhl\nze fi\nFA EU \\\nY\n\nvungsnotgesetzes in der Fassung vom 5. Augusv 1048/\n25. Februar 1049 (WiCBl S 17) und der zugehörigen\n2. Durchführungsverorädnungs vom 253. April 1948 (TiGBL\n\n1948 > 37) getreten sind. in weiterer Nateinheit mit\n\neinem Vergehen gesen Art VIIlL in Verbindung mit Art I\niii La des Gesetzes Ir 55 der Wilitärregierung;\n\nb, ale Angellagte DD eines fortgesetzten Vergehens\nder Abgabenhehlerei nach § 405 RAO.\n\nDas Landgericht hat jedoch von einem Strafausspruch\nabgesehen und nach 9 > des Bundesstraffreiheits sesetzes\nvom 51. Dezember 1949 (StFG) das Verfahren gegen die sechs\nAngeklagten eingestellt auf Grund der vor -läufigen Annahme,\nGass Tür die lat eines jeden Angeklagten eine höhere Strafe\n2.158 sechs \\onate Gefängnis oder 5ooo Dil Geldstrafe nicht\n\nsu erkennen W3LXSe\n\nDieses Urteil ist mit der Revision nur vom Hauptzoll-\n\nMT - (en angefochter, Gas nach ° 467 RAO die lechts-\n\nu ?\n\nsvwellung eines Nebenklägers hat. Das Rechtsmittel ist in\n\n{\\)\n\nzulässiger weise 5 4.72 RAO) auf die Rüge beschr& nkt, dass\n\ninfolge irriger Auslegung des $ IE StFG trotz Annahme der\n\n“3\n\npchuld nach Gen 25 596 .und | 1401 6:73:403.:RkQO'die.Bestrafung we-\n\nsen Gieser Zuwider nhandlungen gegen ale Reichsabgabenord-\n\nnung unterplieben isto\nDie Revision ha vw urlolge\n\nDas Landgericht hai zu Unrecht das Bundesstrafireinelits ‚gesetz vom 51. Dezember 1949 auf die ohne “echtsirrtum festgestellten Zoll- und Steuervergehen der sechs An-\n\n- 4\n.„ ı\" 11 r\nı.r\n\nvn uch\n\n-'ı k\n..ı run\nru.\n\nDun. ”ı Fig r .\" = Dr . u\nur . .. FE En an\n. - - FE at w\nre = — ı\n\nER Fer\n..-\n\n(1\n\ngseklagten angevendei.\n\nDer BunGdesgerichtshotT hat bereits in mehreren Intscheidungen dahin erkannt, dass § 12 StTG alle Steuerversehen schlechthin von der »traffreihelt ausnimnt. Der er-\n\nI.\n\nkennende senat twritt dieser Rechtsprechung bei. Zur näheren Begründung wird verwiesen auf die Entscheidung des\n2. Strafsenats von 20. März 1951 { 2. StR 13/50, BGHSt L,\n7A), Das Urtseil muss daher, da es auf einer irrigen Aus-\n\\egung des StraiTreiheitsgeseizes una einer wehlerhaften\n\nNichtanwendung der § 5 596 und Aoi b, § 405 RAO beruht, auf-\n\na\n\nwi\n\ngehopen wertGen.\n\ndem steht der Umstand nicht entgegen, dass in derselben handlung. die als Zoll- und »steuervergehen zur Abeilung sten, susgleich eine Zuwiderhanaälung gegen das\nC ız und gegen das Gesetz Ar. 55 der liürwirklicht ist, die wegen des Vorliegens\norau ngen des StralTlreiheitsgesetzes\nr£folgung entzogen sind. Aus dem Straffreiheitsch, a2ass -Cle Angeilagven wegen üleser\ngangenen Zuwiderhandlungen gegen das\n»irefgoseha und gegen das Gesetz ir 53 nicht\n\nwä\n\n6 sprocuhen werden dürfen. Die Strafe darf gegen\nGie Angeklagten Ps Ku ugo und Auguste Sc» und BB\n® nur aus % Z0l b RAO, zegen sm nur aus $S 4ol b\nnk0O in Verbindung mis ® 47 StGB und gegen DE nur aus\n\n» 405 in Verbindung mit © Aol b RAO entnommen werden.\n\nL ei\n\nSiernach ist das Urteil, soweiv das Verfahren gegen\n\ngie sechs Angelilagten auf Grund des % 5 Abs 1 StfG eingestellt worden ist, aufzuheben. Die tatsächlichen Teststel-\n\nJungen bleiben, da sie von der irrigen Anwendung des Straf-\n\nTreiheitsgesetzes nicht betroffen sind, aufrechterhalten.\n\nAuch die im Urteil entkaltenen, von der zevision nicht ansesrifltenen Anordnungen der Linziehung bleiben von der Auf-\n\nhebung unberührt, de hierauf selbständig erkannt werden\nkann. Der Klarheit wegen ist in der Urteilsflormel hervorsenopnen, Q&SS die ; ıngeklagven nur der bezeichnevwen Zollund Steuervergeken schuldig sind. Der Strafausspruch sowie\nGie Kostenenitscheidung Über das Xechtsmiitel müssen dem\nTatrichter überlassen werden. Hierzu wird die Sache zurück-\n\nvervjesen.\n\n. .... au „ r Tr - um\nDr. Alrcenner KTIAUSS noeniger\n\n13\n)\nU}\n\nDotterweich Bald","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-08-02/3-str-512-51","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). 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