{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1997-09-10_2_StR_434_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1997-09-10","aktenzeichen":"2 StR 434/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n2 StR 434/97 vom\n\n—\naııst [91\n10. September 1997\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nBenaissa AED aus ru, seooren an\nGERD 1:7 :: sw. Fe? NE (Marokko),\n\nwegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht\n\ngeringer Menge u.a.\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\n\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdefüh-\n\nrers am 10.\n\nSeptember 1997 einstimmig beschlossen:\n\n. Die Revision des Angeklagten gegen\n\ndas Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 21. März 1997 wird\nals unbegründet verworfen; jedoch\nwird die Urteilsformel dahin geändert, daß an die Stelle des Wortes\n\"Besitz\" das Wort \"Erwerbs\" tritt,\nsowie dahin ergänzt, daß der Angeklagte im übrigen freigesprochen\nwird und die Staatskasse insoweit\ndie Kosten des Verfahrens und die\nnotwendigen Auslagen des Angeklagten\nträgt.\n\n‚. Der Angeklagte hat die Kosten des\n\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nIm Falle II 2 d) der Urteilsgründe hat sich der Ange-\n\nklagte nicht des Besitzes, sondern des Erwerbs von Betäu-\n\nbungsmitteln schuldig gemacht. Die entsprechende Änderung\n\ndes Schuldspruchs, der § 265 StPO nicht entgegensteht,\n\nwirkt sich auf die wegen dieser Tat verhängte Einzelstrafe\n\nnicht aus.\n\nSoweit die zugelassene Anklage vom 20. März 1996 dem\nAngeklagten zwei weitere Taten des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln vorgeworfen hatte, war der offenbar versehentlich unterbliebene Teilfreispruch nachzuholen (vgl. BGH\nbei Pfeiffer/Miebach NStZ 1984, 212; BGH bei Miebach NStZ\n1988, 212; BGHR StPO S 260 Abs. 1 Teilfreispruch 2).\n\nIm übrigen ist die Revision unbegründet, da die Prüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat\n(Ss 349 Abs. 2 StPO).\n\nJähnke Niemöller Detter\n\nBode Otten","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-09-10/2-str-434-97","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 265","ref_norm":"265","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-09-10/2-str-434-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:29.681095+00:00"}}