{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1989-10-18_2_StR_338_89_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1989-10-18","aktenzeichen":"2 StR 338/89","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n2 StR 338/89 URTEIL\n\nSn.\n” 3 un\na Pr\n. ‘ Fir -\n\ner\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nACH\n\nHans-Bernd S EEE aus OGEEEEEEEEEE- \"eu\n\ngeboren am «EEE 1955 in BB, zur Zeit einstweilen\n\nuntergebracht,\n\nwegen versuchten Totschlags u.a.\n\nwIIl\n\ntt\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung\nvom 18. Oktober 1989, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nHerdegen,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nMaier ”\nNiemöller\nGollwitzer\nDr. Schäfer\n\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt EEE»\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte >\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\neh\n\nI. Auf die Revision der Staatsanwaltschaft\nwird das Urteil des Landgerichts Trier\nvom 30. Januar 1989 im Rechtsfolgenaus-\n\nspruch wie folgt ergänzt:\n\nDie Pistole Walther PP, Kal. 7,65 mm,\nNr. 353664, wird eingezogen.\n\nII. Die Kosten des Rechtsmittels und die dem\nNebenkläger durch das Rechtsmittel erwachsenen notwendigen Auslagen trägt der\nAngeklagte.\n\nVon Rechts wegen\nGründe:\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchten\nTotschlags in Tateinheit mit vorsätzlicher, unerlaubter Ausübung der tatsächlichen Gewalt über eine halbautomatische\nSelbstladewaffe mit einer Länge von nicht mehr als 60 cm zu\neiner Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt und seine Unterbringung in einem psychiatrischen\nKrankenhaus angeordnet. Gegen dieses Urteil hat die Staatsanwaltschaft insoweit zu Ungunsten des Angeklagten Revision\neingelegt, als die Tatwaffe, die Pistole Walther PP,\n\nKal. 7,65 mm, Nr. 353664, nicht eingezogen worden ist. Das\n\nvom Generalbundesanwalt vertretene Rechtsmittel, das auf die\n\nVerletzung materiellen Rechts gestützt wird, ist begründet.\nDie Einziehung der Waffe ist gemäß $S 56 Abs. 1 in Verbindung\nmit § 53 Abs. 1 S. 1Nr. 3 a a) WaffG zwingend vorgeschrieben. Der Senat hat daher den Rechtsfolgenausspruch des ange-\n\nfochtenen Urteils entsprechend ergänzt.\n\nHerdegen Maier Niemöller\n\nGollwitzer Schäfer","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-10-18/2-str-338-89-2","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-10-18/2-str-338-89-2","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:43.745392+00:00"}}