{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1989-09-08_2_StR_414_89_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1989-09-08","aktenzeichen":"2 StR 414/89","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nurn BESCHLUSS\n\nf?\n[Fr\nDorn gl\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nNebi cc «im a\n\nus IB, geboren an 1960 ;n\nBE (Türce:),\n\nwegen Vergewaltigung\n\n‚II\n\noNy|\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. September\n1989 gemäß S 349 Abs. 2 bis 4 StPO beschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts Darmstadt vom\n\n14. April 1989 im Ausspruch über die Tagessatzhöhe der Geldstrafe mit den zugehörigen Feststellungen aufgehoben.\n\nIm Umfang der Aufhebung wird die Sache\nzu neuer Verhandlung und Entscheidung,\nauch über die Kosten des Rechtsmittels,\nan das Amtsgericht - Schöffengericht -\nDarmstadt zurückverwiesen.\n\nDie weitergehende Revision wird verworfen.\n\nGründe:\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen Vergewaltigung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 30 DM verurteilt. Seine Revision, mit der er die Verletzung sachlichen Rechts rügt, ist im Sinne von § 349 Abs. 2 StPO unbegründet, soweit sie sich gegen den Schuldspruch und die\nFestsetzung einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen wendet. Da-\n\ngegen hat die Bemessung der Höhe des Tagessatzes mit 30 DM\nkeinen Bestand.\n\nDas Landgericht hat nicht dargelegt, weshalb es den Tagessatz in dieser Höhe festgesetzt hat. Dessen hätte es aber\nbedurft, nachdem einerseits § 40 Abs. 2 Satz 2 StGB als regelmäßige Bemessungsgrundlage das Nettoeinkommen vorsieht,\ndas der Täter durchschnittlich an einem Tag hat oder haben\nkönnte, andererseits der Angeklagte nach den Feststellungen\nohne Arbeitseinkommen ist und lediglich \"aus der Türkei ca.\n500 DM netto pro Monat\" erhält (UA S. 2).\n\nDie Tagessatzhöhe muß daher durch das Amtsgericht\n- Schöffengericht - (§ 354 Abs. 3 StPO) neu bemessen werden.\n\nMaier Theune Niemöller\n\nGollwitzer Schäfer","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-09-08/2-str-414-89","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 354","ref_norm":"354","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 40","ref_norm":"40","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-09-08/2-str-414-89","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:40.691539+00:00"}}