{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1989-05-17_2_StR_153_89_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1989-05-17","aktenzeichen":"2 StR 153/89","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Abschrift\n\n6?\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\n2 StR 153/89 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nWolfgang Kurt D aus MEERE EEE\n\ngeboren am ın (Thüringen), zur Zeit in\nUntersuchungshaft,\n\nwegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz u.a.\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. Mai 1989\ngemäß S 154 Abs. 2, S 349 Abs. 2 StPO beschlossen:\n\nI. Auf die Revision des Angeklagten gegen das\nUrteil des Landgerichts Köln vom 9. Dezember\n1988 wird das Verfahren gegen ihn wegen versuchter Vergewaltigung in Tateinheit mit\nsexueller Nötigung vorläufig eingestellt;\ninsoweit fallen die Kosten des Verfahrens\nund die notwendigen Auslagen des Angeklagten\nder Staatskasse zur Last. Der Angeklagte trägt\nauch insoweit die notwendigen Auslagen der\nNebenklägerin (S 472 Abs. 2 StPO).\n\nII. Der Urteilsspruch wird dahin neu gefaßt, daß\nder Angeklagte wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in Tateinheit mit Erwerb und\nAbgabe von Betäubungsmitteln und sexuellem\nMißbrauch einer Widerstandsunfähigen zu einer\n\nFreiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt ist.\n\nBei den Nebenentscheidungen hat es sein Be-\n\nwenden.\n\nIII. Die weitergehende Revision wird verworfen,\nda die Nachprüfung des Urteils auf Grund\nder Revisionsrechtfertigung und des Schriftsatzes vom 17. April 1989 in dem durch die\nvorläufige Verfahrenseinsteilung begrenzten\nUmfang keinen Rechtsfehler zum Nachteil des\nAngeklagten ergeben hat.\n\nIV. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin durch das\nRechtsmittel erwachsenen notwendigen Auslagen\nzu tragen, soweit über sie nicht unter I. ent-\n\nschieden ist.\n\nV. In der Liste der angewendeten Vorschriften\nwerden die SS 22, 23, 49, 53, 177 und 178 StGB\n\ngestrichen.\n\nVI. Der Antrag auf Aufhebung des Haftbefehls\nwird zurückgewiesen, weil die Voraussetzungen des § 126 Abs. 3 in Verbindung mit\n§ 120 Abs. 1 StPO nicht vorliegen.\n\nMüller Maier Theune\nGollwitzer Detter","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-05-17/2-str-153-89","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 120","ref_norm":"120","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1989-05-17/2-str-153-89","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:36.005086+00:00"}}