{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1988-07-08_2_StR_249_88_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1988-07-08","aktenzeichen":"2 StR 249/88","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n2 StR 249/88 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nuco Ernst N => SCHmmEB- ou.\n\ngeboren ar EEE 1944 in summmmmm,\n\nzur Zeit in Untersuchungshaft,\n\nwegen Diebstahls\n\nJI3\n\nz= RR\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Juli 1988\ngemäß 8 349 Abs. 1 StPO beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Gießen vom 21. Oktober 1987\n\nwird als unzulässig verworfen. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu\n\ntragen.\n\nGründe\n\nDer Generalbundesanwalt hat in seiner Antragsschrift\n\nausgeführt:\n\n\"Die Revision des Angeklagten MB ist\nunzulässig.\n\nDer Pflichtverteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt BB. Hat am 21. Oktober 1987 auf der\nGeschäftsstelle des Landgerichts (Bd. V Bl. 291)\nauf der Rückseite von Bl. 274 (Bd. V) geschrieben:\n\n\"Ich verzichte auf Rechtsmittel bezüglich\n\ndes A. Mu. \"\n\nDieser Rechtsmittelverzicht ist wirksam. Rechtsanwalt BB wurde vom Angeklagten am 21. Oktober 1987 ermächtigt, auf Rechtsmittel zu verzichten. Dies ergibt sich aus der Erklärung von Rechtsanwalt BEER vom 17. November 1987 gegenüber der\n2. großen Strafkammer des Landgerichts Gießen\n\n(Band V Bl. 291 f.) und aus dem Schreiben vom\n\n25. Februar 1988 (Band V Bl. 345 f.). An der\n\nRichtigkeit der Erklärungen von Rechtsanwalt\nBEE bestehen keine Zweifel. Dem steht auch\nnicht die Aussage der Ehefrau des Angeklagten\nentgegen. Bei ihrer Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft Gießen am 9. März 1988 hat sie erklärt, daß sie nicht mehr sagen könne, was der\nAngeklagte auf ihren Vorschlag, das Urteil anzunehmen, geantwortet habe. \"Es kann sein, daß\ner entweder gesagt hat, er habe noch Zeit, sich\ndies zu überlegen, aber auch, daß er es vielleicht\nannehmen wolle \" (Band V Bl. 407 £.).\n\nDieser wirksame Rechtsmittelverzicht konnte vom\nAngeklagten nicht widerrufen werden (vgl. BGH\nNStZ 1986, 278 m.w.N.).\n\nDie Revisionseinlegung durch den Angeklagten\nvom 22. Oktober 1987, eingegangen beim Landgericht Gießen am 26. Oktober 1987, ist unwirksam;\n\ndenn mit Eingang des Rechtsmittelverzichts am\n21. Oktober 1987 hat das Urteil gegen den Angeklagten Rechtskraft erlangt.\"\n\nDiese Ausführungen treffen zu.\n\nHerdegen Meyer Theune\n\nGollwitzer Brüning\n\nIZ","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1988-07-08/2-str-249-88","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1988-07-08/2-str-249-88","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:21.713701+00:00"}}