{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1984-03-14_2_StR_792_82_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1984-03-14","aktenzeichen":"2 StR 792/82","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"67\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n2 StR 792/82 URTEIL\n74.2.0\n\nin der Strafsache\ngegen\n\nden Weißbinder Zeki ED , in der Bundesrepublik\nDeutschland ohne festen Wohnsitz, geboren an EB 1:55\n\nin Kg (Türkei),\n\nwegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz\n\no7\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\n\nSitzung vom 14. März 1984, an der teilgenommen haben3\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nDr. Mösl,\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nDr. Müller\nB. Maier\nTheune\nGollwitzer\nals beisitzende Richter,\nOberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof ii»\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte u»\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten Erdogan\nwird das Urteil des Landgerichts Frankfurt\nam Main vom 30. Dezember 1981, soweit es\nihn betrifft, mit den zugehörigen Feststellungen aufgehoben.\n\nIn diesem Umfang wird die Sache zu neuer\nVerhandlung und Entscheidung, auch über\ndie Kosten des Rechtsmittels, an eine\nandere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.\n\nVon Rechts wegen\n\nGründe:\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten Egg wegen\nunerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu\neiner Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Seine\nauf die Verletzung förmlichen und sachlichen Rechts gestützte Revision hat Erfolg mit der Verfahrensrüge, daß\ndie Strafkammer gegen den Widerspruch des Verteidigers\nund damit in unzulässiger Weise (BGHSt 32, 115) einen\nZeugen unter Ausschluß des Angeklagten und des Verteidigers kommissarisch vernehmen ließ und die Niederschrift\nüber die Vernehmung in der Hauptverhandlung verlesen hat.\nAuf dem Verfahrensfehler beruht das Urteil, weil das Gericht seine Überzeugung von der Täterschaft des leugnenden Angeklagten auf die verlesene Aussage gestützt hat.\n\nMösl Müller Maier\n\nTheune Gollwitzer","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1984-03-14/2-str-792-82","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1984-03-14/2-str-792-82","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:20:15.915069+00:00"}}