{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1979-10-31_2_StR_539_79_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1979-10-31","aktenzeichen":"2 StR 539/79","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"44\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n2 StR 539/79 URTEIL\n34,40: | |\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nSaban ÜD aus OD, geboren an GE 1955\n\nin HOEEEEEB (Türkei), zur Zeit in Untersuchungshaft,\n\nwegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz\n\n009\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 31. Oktober 1979, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\n\nSchumacher,\ndie Richter am Bundesgerichtshof\n\nProf. Dr. Willms\n\nDr. Müller\n\nDr. Meyer\n\nTheune\n\nals beisitzende Richter,\n\nStaatsanwalt Dr.\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte ip\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision der Staatsanwaltschaft wird\ndas Urteil des Landgerichts (Jugendkammer)\nFrankfurt/Main vom 12. Februar 1979, soweit\nes den Angeklagten ÜCEW petrifft, im\nStrafausspruch mit den Feststellungen hierzu aufgehoben.\n\nIn diesem Umfang wird die Sache zu neuer\nVerhandlung und Entscheidung, auch über\ndie Kosten des Rechtsmittels, an eine\nandere Strafkammer (Jugendkammer) des\nLandgerichts zurückverwiesen.\n\nVon Rechts wegen\n\n- 3.\n\nNS\nN\n\nGründe:\n\nDas Landgericht hat den zur Tatzeit 18 Jahre\nalten Angeklagten wegen unerlaubten Handeltreibens\nmit Betäubungsmitteln zu einer Jugendstrafe von\ndrei Jahren und sechs Monaten verurteilt.\n\nDie Staatsanwaltschaft rügt mit ihrer auf den\nStrafausspruch beschränkten, vom Generalbundesanwalt vertretenen Revision die Verletzung sachlichen\nRechts. Das Rechtsmittel ist begründet. Wie sich aus\nSeite 41 UA ergibt, hat das Landgericht übersehen,\ndaß bei Heranwachsenden das Höchstmaß der Jugendstrafe nicht fünf, sondern (allgemein) zehn Jahre\nbeträgt (§ 105 Abs. 3 JGG). Da nicht mit Sicherheit\nausgeschlossen werden kann, daß das Landgericht bei\nAnwendung des richtigen Strafrahmens auf eine höhere\nJugendstrafe erkannt hätte, muß der Strafausspruch\naufgehoben werden.\n\nSchumacher willms Müller\nMeyer Theune","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-10-31/2-str-539-79","cited_norms":[{"jurabk":"JGG","ref":"§ 105","ref_norm":"105","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-10-31/2-str-539-79","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:05.037011+00:00"}}