{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1975-07-23_2_StR_208_75_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1975-07-23","aktenzeichen":"2 StR 208/75","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n2 StR 208/75 BESCHLUSS\n\nIr\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. den Pförtner Heinz S mu u: YE,\ngeboren am MEEEEED 1925 ir ru ve: Va,\n\n2. den Kaufmann Werner PD EB aus FE. ,\ngeboren am EEE 19.2 ir ron,\n\nwegen Steuerhinterziehung\n\nNO\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am\n\n23. Juli 1975 gemäß § 349 Abs. 2 bis 4 StPO\nbeschlossen:\n\nAuf die Revisionen der Angeklagten gegen das\nUrteil des Landgerichts in Köln vom 18. April\n1974 werden die Strafaussprüche mit den Feststellungen aufgehoben, soweit sie zu Geldstrafe\nverurteilen.\n\nIn diesem Umfang wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten\nder Rechtsmittel, an eine andere Strafkamnmer\ndes Landgerichts zurückverwiesen,.\n\nDie weitergehende Revision des Angeklagten Be\nEB «ira verworfen.\n\nGründe:\n\n1. Zu der auf das Strafmaß beschränkten Revision\ndes Angeklagten Su nimmt die Bundesanwaltschaft\nStellung wie folgt:\n\n\"Der Strafausspruch kann jedoch nicht bestehen\nbleiben. Aufgrund der am 1. Januar 1975 in Kraft\ngetretenen Rechtsänderung läßt sich nicht sicher\nausschließen, daß bei einer Anwendung des § 40\nStGB n.F.i.V. mit Art. 299 EGStGB eine wesentlich andere Entscheidung über die Höhe der Geldstrafe zu erwarten ist, so daß die Voraussetzungen für die Anwendung des Art. 312 Abs. 4 EGStGB\nnicht bejaht werden können. Die Höhe der Geldstrafe\n\n74\n\n- 3.\n\nhat das Landgericht unter Berücksichtigung des\n8 27 b Abs. 1 StGB festgesetzt (UA S. 42, 43),\nder eine Erhöhung von Geldstrafe aus Gründen\nder Gewinnabschöpfung ermöglichte. Diese NMöglichkeit sieht das geltende Recht nicht mehr\nvor. Eine Gewinnabschöpfung ist nunmehr nur\nunter den Voraussetzungen und nach Maßgabe\n\nder §§ 73 ff StGB n. F. über den Verfall des\naus der Tat erlangten Vermögensvorteil möglich\n(vgl. auch Art. 307 Abs. 2 EGStGB). Der Ausspruch über die Geldstrafe verfällt daher\n\nder Aufhebung.\"\n\nDer Senat tritt dieser Auffasung bei.\n\n2. Entsprechendes gilt für die Revision des\nAngeklagten BB. Sonst hat die Nachprüfung auf\ndie Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler ergeben.\n\nSchumacher willms Baumgarten\nMeyer Buddenberg","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1975-07-23/2-str-208-75","cited_norms":[{"jurabk":"StGBEG","ref":"Art 299","ref_norm":"299","n":1},{"jurabk":"StGBEG","ref":"Art 307","ref_norm":"307","n":1},{"jurabk":"StGBEG","ref":"Art 312","ref_norm":"312","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 40","ref_norm":"40","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1975-07-23/2-str-208-75","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:12.528493+00:00"}}