{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1972-05-17_2_StR_153_72_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1972-05-17","aktenzeichen":"2 StR 153/72","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n2 StR 153/72 BESCHLUSS\n7.5\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. den Rentner Heinz Barthel MOB aus\nBad CME dort geboren an EEE 927,\n\n2. die Hausfrau Marianne Me zeborene\nHe aus Bad CE geboren am\nGE 1922 in zB,\n\nwegen Diebstahls\n\n|\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 17. Mai 1972 gemäß § 349 Abs. 2 bis 4 StPO\nbeschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten Heinz VB\ngegen das Urteil des Landgerichts in Köln vom\n2h. November 1971 wird die Sache, soweit sie\nihn betrifft, zur Verhandlung und Entscheidung\nüber die Bildung einer Gesamtfreiheitsstrafe\nund über die Kosten des Rechtsmittels an eine\nandere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.\n\nDie weitergehende Revision des Angeklagten\nHeinz ME und die Revision der Angeklagten Marianne MB werden verworfen.\n\nDie Beschwerdeführerin Marianne MEEEEB hat\ndie Kosten ihres Rechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nDie Prüfung des Urteils auf die Sachbeschwerden der\nAngeklagten läßt zum jeweiligen Schuldspruch und Strafausspruch keinen Rechtsfehler erkennen. Auf die Revision\ndes Angeklagten Heinz Pi st jedoch, wie der Generalbundesanwalt in seinem Antrag vom 12. April 1972 zutreffend ausführt, die Sache an das Landgericht zur Prüfung\nund Entscheidung darüber zurückzuverweisen, ob gegen diesen Angeklagten gemäß § 76 StGB aus der jetzt verhängten\nFreiheitsstrafe und den Einzelfreiheitsstrafen aus den\nUrteilen des Amtsgerichts - Schöffengerichts - in Koblenz\nvom 10. Februar 1971 und des Amtsgerichts in Bad Neuenahr/\nAhrweiler vom 21. April 1971 eine Gesamtstrafe zu bilden\n\nist (vgl. UA S, 4). Die Strafkammer hat von der Bildung\neiner Gesamtstrafe allein deshalb abgesehen, weil ihr\nin der Hauptverhandlung die Akten der Vorverfahren nicht\nzur Verfügung standen (UA S. 15/16); das war nicht zulässig (BGHSt 12, 1).\n\nDie Bildung einer Gesamtstrafe auch gegen die Angeklagte Marianne MED kommt aus den vom Generalbundesanwalt in seinem Antrag vom 25. April 1972 dargeleg- _\nten Gründen nicht in Betracht,\n\nSchumacher Willms Kirchhof\n\nMüller Meyer","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-05-17/2-str-153-72","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 76","ref_norm":"76","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-05-17/2-str-153-72","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:38.498686+00:00"}}