{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1971-10-20_2_StR_485_71_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1971-10-20","aktenzeichen":"2 StR 485/71","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF 032 077\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n2 StR 485/71 URTEIL\nle 0\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Fabrikarbeiter Hans-Dieter H Emm aus Te\n\ndort geboren au. EMEEB 1950, zur Zeit in Untersuchungshaft,\n\nwegen versuchten besonders schweren Raubes\n\nsr\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der\nSitzung vom 20. Oktober 1971, an der teilgenommen haben:\n\nBundesrichter Dr. Willms\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Kirchhof\nBundesrichter Dr. Müller\nBundesrichter Dr. Meyer\nBundesrichter Meise\n\nals beisitzende Richter,\nBundesanwalt Dr. EEE»\n\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\nRechtsanwalt > aus EEE\n\nals Verteidiger,\n\nJustizsekretär >\n\nals Urkunäsbeanter der Geschäftsstelle,\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird\n\ndas Urteil des Landgerichts in Saarbrücken\nvom 7. Mai 1971 mit den Feststellungen aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung\nund Entscheidung, auch über die Kosten des\nRechtsmittels, an eine andere Strafkammer\ndes Landgerichts zurückverwiesen.\n\nVon Rechts wegen\n\n- 3.\n\nGründe:\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchten\nbesonders schweren Raubes zu einer Jugendstrafe von sieben\nJahren verurteilt, Dagegen wendet sich der Angeklagte mit\nder Sachrüge. Sie hat Erfole.\n\nNach den Feststellungen hatte der Angeklagte bei der\nersten Körperverletzungshandlung, einem besonders heftigen\nHandkantenschlag, noch nicht den Vorsatz, den Rentner Bies\nzu berauben, Hätte diese Verletzung für sich allein den Tod\ndes Opfers herbeigeführt, so wäre keine Verurteilung wegen\nbesonders schweren Raubes sondern nur eine Verurteilung wegen schweren Raubes in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht gekommen. Die sehr allgemein gehaltenen Darlegungen des Urteils über den ursächlichen Zusammenhang zwischen Verletzungshandlungen und Todesfolge lassen daran zweifeln, ob das Landgericht diesen Unterschied gesehen hat,\n\nwillms Kirchhof Müller\nMeyer Meise","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1971-10-20/2-str-485-71","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1971-10-20/2-str-485-71","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:32.164498+00:00"}}