{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1968-12-18_2_StR_378_68_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1968-12-18","aktenzeichen":"2 StR 378/68","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHO#°T 012\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n2 StR 378/68 URTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Gastwirt Franz K 0 CD zus AU, dort\ngeboren am EEE : 929,\n\nden Filmvorfü r Klaus Ke aus AED,\ngeboren am 1929 in B\n\nden Kaufmann Josef H Emm zus AU dort ge-\n\nboren an (m 1934,\n\nwegen Hehlerei u.a.\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 18. Dezember 1968, an der teilgenommen haben:\n\nSenatspräsident Dr. Baldus\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Dr. Willms\nBundesrichter Henning\nBundesrichter Dr. Müller\n\nBundesrichter Baumgarten\nals beisitzende Richter,\n\nOberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof GEB\n' als Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt (WB :.: Em\n\nals Verteidiger des Angeklagten Kol.\n\nJustizangestellter (>\n\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts in Aachen vom 16. Februar 1968\nwerden verworfen; jedoch fällt die Verurteilung\n\nnach § 259 StGB weg (§ 154 a StPO).\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines\nRechtsmittels zu tragen.\n\nVon Rechts wegen\n\nGründe:\n\nDas Landgericht hat die Angeklagten wegen gemeinschaftlich begangener Personenhehlerei in Tateinheit mit\nHehlerei nach § 259 StGB zu Gefängnisstrafen verurteilt.\nIhre Revisionen, mit denen sie Verletzung des sachlichen\nRechts rügen, bleiben erfolglos.\n\n1.) Soweit sich die Rechtsmittel gegen die Verurteilung nach § 258 Abs. 1 Nr. 2 StGB richten, sind sie\noffensichtlich unbegründet.\n\n2.) Das bei allen Beschwerdeführern weiter in Betracht kommende Vergehen der Hehlerei (§ 259 StGB) hat\nder Senat gemäß § 154 a Abs. 1 und 2 StPO ausgeschieden.\nDie Beschränkung des Verfahrens auf § 258 StGB hat keinen Einfluß auf die Strafaussprüche: Es ist auszuschließen, daß die Strafkammer bei einer Verurteilung der Angeklagten nur wegen Verbrechens nach § 258 Abs. 1 Nr. 2\nStGB noch niedrigere als die ohnehin schon sehr milden\nStrafen verhängt hätte; dies um so mehr, als in diesen\nFall die für § 259 StGB erheblichen Tatumstände als Strafschärfungsgründe herangezogen werden konnten.\n\nBaldus Willms Henning\nMüller Baumgarten","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1968-12-18/2-str-378-68","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 259","ref_norm":"259","n":4},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 258","ref_norm":"258","n":3},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 154a","ref_norm":"154a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1968-12-18/2-str-378-68","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:56.247797+00:00"}}