{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1965-11-12_2_StR_439_65_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1965-11-12","aktenzeichen":"2 StR 439/65","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"2605 055\nBUNDESGERICHTSHOF\n\n2. StR 439/65 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kriminalhauptkommissar Oswald y GEEEEEEEED aus\n\ngeboren ED 1: in Su’ Galizien.\n\n_ wegen Unzucht mit Abhängigen.\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung\ndes Generalbundesanwalts in der Sitzung vom 12. November 1965\nbeschlossen:\n\nDie Sache wird zuständigkeitshalber an das Überlandesgericht in Köln abgegeben.\n\nDas Landgericht in Bonn hat durch Urteil vom 13. April\n1965 den Angeklagten auf Kosten der Staatskasse freigesprochen. Er wendet sich mit seinem Rechtsmittel dagegen, daß \\\nseine notwendigen Auslagen nicht der Staatskasse auferlegt\nworden sind.\n\nDas zulässige Rechtsmittel ist jedoch nicht die\n\nRevision. Allerdings hat die Strafkammer im Urteil über\ndie Frage der Auslagenerstattung erkannt. Nach § 467 Abs. 4 StPf\nuk in der Fassung des Gesetzes zur Änderung der Straf- |\nprozeßordnung und des Gerichtsverfassungsgesetzes vom\n\n19. Dezember 1964 (BGBl. I, 1067) hätte die Entscheidung\njedoch durch Beschluß ergehen müssen. Der Verfahrenslage und\n\nder Sache nach ist sie demnach ein Beschluß. Darauf kommt .\n\nes für die. Frage, welches Rechtsmittel zulässig ist, ans . 0...\nDaß die Strafkemmer sich in.der Wahl der ‚rechten Form für | Be\ndie Entscheidung vergriffen hat, ändert den ‚gesetzlich. vor-.\ngeschenen Rechtsnittelzug nicht (vgl. R6St 63, ‚246, 2473 le\n65, 397, 398; 66, 326 £; BGHSt 8, 383; BGH IMNr. 4 III u\n§ 32 JGG; Beschluß vom 12. Oktober 1954 - 2 StR Arash,\nUrteil vom 14. April 1959 - 1 StR 127/59). Dies gilt auch, |\nwenn mit dem Rechtsmittel nur ein Teil einer Gesamtentschei-\n\ndung, der in anderer Form hätte ergehen müssen, angefochten\n\nwird (vgl. BGH IM Nr. 4 III zu § 32 JCG, Urteil vom\n\n14 - April 1959 - 1 StR 127/59). Da nach § 467 Abs. 5 Satz ägı\n“der Beschluß über die Auslagenerstattung nur mit der\n\nsofortigen Beschwerde angefochten werden kann, ist das als \\\n\nRevision bezeichnete Rechtsmittel die sofortige Beschwerde.\nÜber diese hat nicht der Bundesgerichtehof, sondern das Oberlandesgericht zu entscheiden. _\n\nBaldus . _ Seharpengeel | nn Kirchhof .\n\nMyr N Aenning","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1965-11-12/2-str-439-65","cited_norms":[{"jurabk":"JGG","ref":"§ 32","ref_norm":"32","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1965-11-12/2-str-439-65","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:16:14.274088+00:00"}}