{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1952-09-19_2_StR_489_52_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1952-09-19","aktenzeichen":"2 StR 489/52","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2 StR 489/52 T\n2506 odo\n\nImNamen des Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden Arbeiter Heinz Erich D EB ; geboren an\n\nGE 1929 in VEEEEEEEB/xr. TEN, 2.2:. in\n\nBin Untersuchunsshaft,\n\nwegen gewerbsmässiger Unzucht mit Nännern u.a.\n\nhat der 2 Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 19. September 1952, an der teilgenommen\nhaben:\n\nSenatspräsident Dr. Moericke\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Dr. Dotterweich,\nBundesrichter Werner\nBundesrichter Dr. Sauer\nBundesrichter Dr. Ludwig\nals beisitzende Richter,\nOberstaatsanwalt Dr u der Verhandlung,\nErster Staatsanwalt am bei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\nJustizangestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\nfür Recht erkannt: ’\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts in Hamburg vom\n\n6. Mai 1952 im Strafausspruch aufgehoben.\nIn diesem Umfange wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über\ndie Kosten des Rechtsmittels, an das Lendgericht zurückverwiesen.\n\nVon Rechts wegen\n\na\n\n. .r 2 %\n\n5\n\nWE 2 Kr ,\n. ar\n2\n\nGründe: ;\n\nDie Strafkammer hat den Angeklagten wegen gewerbsmässiger \\\n\nUnzucht mit Männern und wegen Hausfriedensbruchs verurteilt. k\n\nHiergegen bestehen zum Schuldspruch keine Bedenken. Auch die }\n\nRevision, die die Sachbeschwerde erhebt, ist nur zum Strafaus- &\n\nspruch ausgeführt. Insoweit ist sie begründet. 2\n\nDie Revision sieht einen Widerspruch darin, dass die Straf- a\n\nkammer dem Angeklagten den § 51 Abs 2 StGB zubillige und dennoch 2\n\nN\n\nzu einer hohen Strafe komme, Es liegt jedoch im Ermessen des =\n%\n\nTatrichters, welche Strafe er innerhalb des gesetzlichen Straf- *\n\n%\nst\n\nrahmens verhängt. Nur ein Missbrauch des Ermessens ist fehlerhaft. Eierfür bietet das Urteil keinen Anhalt,\n\nDie Strafzumessungsgründe leiden aber an einem anderen\nMangel. Die Strafkammer hat \"die Voraussetzungen des § 51 Abs 25\nalg. gegeben angesehen und dem Angeklagten mildernde Umstände\nzugebilligt\". Das Urteil lässt jedoch nicht erkennen, ob die\nStrafkammer die weitere Möglichkeit erwogen hat, die Strafe\nnach den §§ 51 Abs 2,44 StGB zu mildern. Der Strafausspruch\nkann deshalb nicht bestehen bleiben (RGSt 68, 2945: RG JW 1935,\n\n3380).\nDr. Moericke Dr. Dotterweich Werner\nDr. Sauer Dr. Dudwig","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-09-19/2-str-489-52","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 51","ref_norm":"51","n":2},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 44","ref_norm":"44","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1952-09-19/2-str-489-52","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:11:23.913314+00:00"}}