{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1951-12-07_2_StR_665_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1951-12-07","aktenzeichen":"2 StR 665/51","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"2502 059\n\nIm Namen des Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden ijechaniker Charles J WE ‚ geboren am\nGEB 1906 in I. wohnhaft in . TER, Kleine\nPouEEn GERD,\n\nwegen SitlLiobkeit sverbrechens\n\nhat der 2, Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\n\nSitzung vom 7. Dezember 1951, an der teilgenommen\nhaben;\n\nSenatspräsident Dr, Hoericke\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Dr, Kirchner\nBundesrichter Henneka\nBundesrichter Werner\n\nBundesrichter Dr, Sauer\nals beisitzende Richter,\n\nErster Staetsanwalt\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizsekretär\nals Urkurdsbeanter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts in lübeck vom 7. September 1951 aufgehoben;\n\n1,) mit seinen Feststellungen, soweit der An-\n\ngeilagte im Falle Hannelore JB verurteilt ist,\n\n2.) im Gesamtstza Zanssprach.\nIn diesem Unfang wird’die Sache zur neuen Varhandlung und ntscheidung, auch über die Kosten\n\ndes Rechtsmittels, an das Landgericht zurückverwiesen,\n\nton Rechts wegen\n\n.\n2.Je 2\nBE VERREN\n,\n\n3.8\n\n”o..' . .\nvw\n“x, nn,\nrg 022770\n\n. ir) ® ” .\nar a nen\n’ 22 ’ 2’ 74\nET TUT ET EEE ae DE EEE ER ARE an SEIBEL ET Bu rn\n\n.. ER .\n\nPR\n\n64\n\n. %\n\nPR)\nDe:\n\nFAX, 4:\n. 2 Rn\n\n„rn\n\non\n\n.\nune ahlanuse\n\nen\n\nur\n\n\"en\n\n- 2.\n\n&ründe:\n\nDW» 7\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen Sittlich-.\nkeitsverbrechens in zwei Fällen zu einer Gesamtstrafe von\n\närei Jahren Zuchthaus verurteilt, Der Angeklagte hatte un-.\nbeschränkt Revision eingelegt. (B1 118 d.A,.), in der Revi-.\n\nsionsbegründung erhebt jedoch sein Verteidiger nur eine\nVerfahrensrüge, die sich auf den Fall Yannelore gb be-\n. zieht (B1 128 d.A.). Damit hat der Verteidiger die Revision im übrigen zurückgenommen; dazu war er kraft seiner\nVollmacht (B1 58) befugt.\n\nFür die Verfahrensrüge ist folgendes wesentlich:\n\nIannelore J@MM (die Tochter des Angeklagten), die\nim ersten Fall die Verletzte war, ist nach Bl 56 d.A., uneidlich als Zeugin vernommen worden. Nach der Vernehmung\n‚anderer Zeugen hat das Gericht den Beschluss verkündet,\ndass Tannelore JM \"als Verletzte gemäss § 61 Nr 2 StPO\nunrereidigt bleibt\", Die Heu ptverhandlung wırde danach\n\nfortgesetzt und Mannelore JM wurde \"nochmals zur Sache\nvernommen\" (B1 81 d.A.). Die Sitzungsniederschrift enthält keinen Vermerk darüber, dass sie nunmehr etwa ver-\n\neidigt worden oder weshalb sie unvereidigt geblieben ist, _\n\nWie der Bundesgerichtshof in der zum Abdruck bestimiten Entscheidung vom 1, Oktober 1951' (1 StR 434/51) dargelegt hat. bezieht sich der Beschluss, dass ein Zeuge\nnach § 61 Ir 2 StPO unvereidigt bleiben soll, nur auf\ndie bis dahin erstattete Aussage; es bedarf deshalb einer erneuten Entschaidung, wenn der Zeuge in einem späteren Abschnitt der V>rhandlung nochmals unvereidigt vernommen wird, So war der Sachverhalt auch hier, Das Gericht\nhätte also, nachdem es Hennelord SW erneut vernommen\nhatte, wiederum einen Beschluss fassen müssen, wenn es\nsie unvereidigt lassen wollte, Dhs ist nach der Sitzungs-\n\n- 3.\n\n. er\ner RR --\n—; ..\n\nu ei\n\n.\n4\n.\nTEE EA ET Zune unten aan nah\n\nm hindn\n\n7\n\nA x g\nBR RR,\nGo Eat in die ante Zen\n\n+ 3-\n\nniederschri?t nicht geschehen, Da nicht ersichtlich ist,\nwas Hannelore JR bei der nochmaligen Vernehmung bekundet hat, so ist es möglich, dass das Urteil auf dem Mangel\nberuht; das musste für diesen Fall zu seiner Aufhebung füh-\n\nren (§ 337 Abs 1 StPO).\n\n.\n. Rp x\n\nnn\n\nDr. iloericke Dr. Kirchner “ Henneka\nWerner Dr. Sauer\n\nSa? 2 RPRFRR\n\n—","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-12-07/2-str-665-51","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 61","ref_norm":"61","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 337","ref_norm":"337","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). 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