{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-2_NA_1950-11-14_2_StR_329_51_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1951-06-28","aktenzeichen":"2 StR 329/51","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"£2\n2329 0°0\n\n_StR 329/51.\n\nIm Namen des Volkes\n\nTn der Strasfsache\ngegen\n\nden Bauunternehmer Mattnhiss S c r nn in\nFu, geboren am WERE 1912 ir Lu (Vai) ,\n\nwegen Betrugs\n\nhat der 2.Strafsenat des Bundesgerichtshc# in der\"Sitzung\nom l1.Februar 1952, an der teilgenommen haben:\n\nBundesrichter Dr.Kirchner\nals Vorsitzender,\n\nBundesrichter Dr.Dotterweich\nBundesrichter Werner '\nBundesrichter Dr.Sauer\nBundesrichter Dr.Zudwig\n\nals beisitzende Richter,\nOberstaatsanwalt Dr, u\n\nals Vertreter der Bundesanwsltschaft,\nJustizangestellter\n\nals Urkundsbeemter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannts\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts in Hannover vom 14.November 1950 wird\n\nverworfen. -\nDer Angeklogte hat die Kosten des Rechtsmittels\nzu tragen. ’\n\nVon Rechts wegen\n\n- Kl\n\n- 2.\n\nGründesz\n\nDie Annahme der Strafkammer, der Angeklagte habe sich in\nzuei Fällen des Betruges schuldig gemacht, ist rechtlich\nbedenkenfrei. Die Revision, die die Verletzung sachlichen\nRechts riigt, wendet sich ausdrücklich nur gegen die Verurteilung im ersten Falle. Was sie jedoch hierzu vorbringt,\nliegt ausschliesslich auf tatsächlichem Gebiet und ist\ndeshalb für das Revisionsverfahren unbeachtlich.\n\nDer Angeklagte hst den ersten Betrug im Jahre 1948\nbegangen und hierfür sechs Monate Gefängnis erhalten. Auf\ndiese Tet kann § 2 in Verbindung mit § 4 des Straffreiheitsgesetzes vom 31.Dezember 1949 nur /.nwendung finden,\nwenn der zweite Betrug nach dem 15.September 1949 begangen ist. Das hat die Strafkammer nicht feststellen können. Es sind deshalb nicht alle Voraussetzungen nachgewiesen, von denen die Niederschlagung des Verfahrens im\nersten Felle abhängk. Infolgedessen greift das Straffreiheitsgesets nicht ein (BGk Urt vom 28.Juni 1951 - 5 StR\n63/51.-). j\n\nAuch die Strafzumessungsgründe lassen keinen Rechtsirrtum zum Nechteil des Angeklagten erkemnen.\n\nDr .Kirchner Dr.Dotterweich Werner\n\nDr.Sauer Dr.Ludwig .","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-06-28/2-str-329-51","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1951-06-28/2-str-329-51","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:06:46.937657+00:00"}}