{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1998-06-25_1_StR_236_98_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1998-06-25","aktenzeichen":"1 StR 236/98","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 236/98 vom\n\n25. Juni 1998\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nwegen versuchten Mordes u.a.\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25. Juni\n1998 beschlossen:\n\nDer Antrag des Verurteilten vom 8. Juni\n1998 auf Nachholung rechtlichen Gehörs und\nÜberprüfung des Senatsbeschlusses vom\n\n2. Juni 1998 wird abgelehnt.\n\nGründe:\n\nDas Landgericht Tübingen hat den Angeklagten wegen\nversuchten Mordes sowie wegen gefährlicher Körperverletzung\nzu der Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt.\nDer Senat hat durch Beschluß vom 2. Juni 1998 die Revision\ndes Angeklagten gemäß $S 349 Abs. 2 StPO verworfen. Der Verurteilte begehrt mit seinem Antrag die Überprüfung des Senatsbeschlusses und die Nachholung rechtlichen Gehörs zu\nseinem Vortrag zur Bestellung des Pflichtverteidigers,\nRechtsanwalt Z. ; er vermißt eine Begründung der Entschei-\n\ndung des Senats.\n\nDer Antrag hat keinen Erfolg. Die Voraussetzungen des\n§ 33 a StPO liegen nicht vor. Dem Senat lag bei seiner Entscheidung die Revisionsbegründung des Angeklagten vom\n27. Februar 1998, die das Recht der freien Verteidigerwahl\nrügte, vor. Hierzu hat der Generalbundesanwalt in seiner\nAntragsschrift vom 5. Mai 1998 zutreffend Stellung genommen, so daß schon hierdurch die Grundsätze rechtlichen Ge-\n\nhörs gewahrt sind.\n\nDer ausführliche Schriftsatz des Angeklagten vom\n\n18. Mai 1998, der mit dem beim Senat nicht eingegangenen,\n\nnunmehr vorgelegten Schreiben vom 14. Mai 1998 angekündigt\n\nwar, lag ebenfalls bei der Beratung vor.\n\nSchäfer Granderath Brüning\n\nBoetticher Landau","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1998-06-25/1-str-236-98","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 33a","ref_norm":"33a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1998-06-25/1-str-236-98","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:43.161594+00:00"}}