{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1997-08-14_1_StR_376_97_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1997-08-14","aktenzeichen":"1 StR 376/97","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 376/97 vom\n14. August 1997\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nwegen unerlaubten Bandenhandels mit Betäubungsmitteln in\n\nnicht geringer Menge\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 14. August 1997 gemäß S 349 Abs. 2 StPO ein-\n\nstimmig beschlossen:\n\nDie Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Karlsruhe vom 20. Dezember 1996\nwerden mit der Maßgabe verworfen, daß die Angeklagten P. und E. schuldig sind des\nBandenhandels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in fünf Fällen, die Angeklagte\n\nG. des Bandenhandels mit Betäubungsmitteln in\n\nnicht geringer Menge in drei Fällen.\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines\n\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nNeben der zutreffenden Verurteilung wegen Bandenhandels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge kommt\ndem gleichzeitig verwirklichten Merkmal der Bandeneinfuhr\nkeine gesonderte rechtliche Bedeutung zu (BGH NStzZ 1994,\n496; st. Rspr.). Denn zum Begriff des Bandenhandels gehören\nauch Aktivitäten, die - bezogen auf den gleichen Güterumsatz - die Einfuhr betreffen. Das gleiche gilt, wenn - wie\nhier - im Rahmen des Bandenhandels bezogen auf denselben\nGüterumsatz zur Einfuhr angestiftet oder Beihilfe geleistet\n\nwird.\n\nDer Schuldspruch war daher entsprechend klarzustellen.\nDie rechtliche Änderung berührt den Schuldumfang nicht. Der\nUmstand der Einfuhr oder der Anstiftung oder Beihilfe hier-\n\nzu konnte als Tatmodalität strafschärfend gewertet werden.\nSchäfer Ulsamer Brüning\n\nwahl Landau","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-08-14/1-str-376-97","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1997-08-14/1-str-376-97","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:23:28.455499+00:00"}}