{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1993-12-07_1_StR_764_93_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1993-12-07","aktenzeichen":"1 StR 764/93","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"JE\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 764/93\n\nNa: be, -_ l2. HL vom\n\n7. Dezember 1993\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nHarald K OEEEEEE aus RE. Seboren am AUMEEEE\nCe |\n\nwegen Beihilfe zur unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln\n\nin nicht geringer Menge u.a.\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung\ndes Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am 7. Dezember 1993 beschlossen:\n\n1. Der Angeklagte wird von Amts wegen gegen\ndie Versäumung der Frist zur Begründung der\nRevision gegen das Urteil des Landgerichts\nNürnberg-Fürth vom 15. Dezember 1992 in den\nvorigen Stand wiedereingesetzt.\n\nDie Kosten der Wiedereinsetzung trägt der\nAngeklagte.\n\n2. Der Beschluß des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 28. April 1993 ist damit gegenstandslos.\n\nGründe:\n\n».\n+\n\nAus der Revisionsbegründungsschrift des Verteidigers\nergibt sich, daß dieser irrtümlich annahm, das landgerichtliche Urteil sei ihm nicht am 25. Februar 1993, sondern erst\nam 26. Februar 1993 zugestellt worden. Ersichtlich deshalb\nhat er seinen Schriftsatz erst am 26. März 1993 angebracht.\nDen Angeklagten trifft damit an der Fristversäumnis kein\nVerschulden. Den an sich bei dieser Sachlage gebotenen Wiedereinsetzungsamtrag hat sein während des Revisionsverfahrens noch zum Pflichtverteidiger bestellter Rechtsanwalt\ntrotz Anfrage des Landgerichts nicht gestellt. Schließlich\nhat der Angeklagte fristgemäß selbst zu Protokoll Entschei-\n\n438\n\ndung des Revisionsgerichts beantragt; auf die Möglichkeit,\njedenfalls hilfsweise Wiedereinsetzung zu beantragen, ist er\nanscheinend nicht hingewiesen worden. Bei dieser Sachlage\nerschien eine Wiedereinsetzung von Amts wegen geboten.\n\nGribbohm Ulsamer Maul\n\nBrüning Wahl","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-12-07/1-str-764-93","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-12-07/1-str-764-93","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:48.196636+00:00"}}