{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1993-10-14_1_StR_532_93_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1993-10-14","aktenzeichen":"1 StR 532/93","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 532/93\n\nPart port von\n14. Oktober 1993 -\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nMuzafer 1 E aus CE, seboren am\nGENE 196% ir CU (EEE .\n\nwegen schwerer Brandstiftung u.a.\n\nAST\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers\nam 14. Oktober 1993 gemäß S 349 Abs. 2 und 4 StPO einstimmig\nbeschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Stuttgart vom 19. Februar 1993 wird\nals unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des\nUrteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat; doch wird das Urteil dahin ergänzt, daß\nzum Ausgleich für die Nichterstattung der\n\n2.400,- DM, die der Angeklagte in teilweiser Erfüllung der ihm am 2. Juli 1991 vom Amtsgericht\nGöppingen erteilten Bewährungsauflage bezahlt hat\n(8 Ds 247/91), zwei Monate Freiheitsstrafe auf die\ngegen ihn verhängte Gesamtfreiheitsstrafe anzurechnen sind.\n\nDer \"mit dem Boden fest verklebte Veloursteppich\"\nwar für den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes von wesentlicher Bedeutung. Da er \"selbständig\ngebrannt\" hat, war das Gebäude in Brand gesetzt\n\n(5 306 StGB; vgl. BGHSt 18, 363, 365/366; BGH\nwistra 1988, 304; OLG Hamburg NJW 1953, 117).\n\nDas Landgericht hat die vom Amtsgericht Göppingen\nam 2. Juli 1991 verhängte Freiheitsstrafe von drei\nMonaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt war, in die Gesamtstrafe einbezogen. Auf die\n\n477\n\nBewährungsauflage, einen Geldbetrag von 4.000,- DM\nzu bezahlen, hatte der Angeklagte 2.400 DM entrichtet (UA S. 10). Das Landgericht hat versäumt, die\n\nin der Nichterstattung dieser Geldleistung liegende\nHärte durch Anrechnung auf die Gesamtfreiheitsstrafe auszugleichen (vgl. BGHSt 36, 378). Der Senat\n\nholt dies nach. Er hält für ausgeschlossen, daß das\nLandgericht mehr als zwei Monate angerechnet hätte.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.\n\nMaul j Ulsamer Foth\n\nGranderath Beyer","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-10-14/1-str-532-93","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-10-14/1-str-532-93","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:46.220739+00:00"}}