{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1993-09-07_1_StR_552_93_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1993-09-07","aktenzeichen":"1 StR 552/93","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 552/93\n\nvom\nP. hal, \"\n\n7. September 1993\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nRamon S ED zus SEE. dort geboren am\nGER 1961.\n\nwegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in\nnicht geringer Menge\n\nAFO\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers\nam 7. September 1993 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts Karlsruhe vom 4. Mai 1993 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils\nauf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen\nRechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben\nhat (S 349 Abs. 2 StPO).\n\nDer Senat sieht jedoch Anlass zu folgendem Hinweis:\n\nUrteilsgründe sollen sich auf das Wesentliche\nbeschränken (vgl. Gollwitzer in Löwe/Rosenberg,\nStPo 24. Aufl. S 267 Rän. 7 m.w.N.).\n\nBeschränkt sich die Bewertung der Vorstrafen, wie\nhier, allein auf die zutreffende Erwägung, der\nAngeklagte sei mehrfach und nicht unerheblich, wenn\nauch nicht einschlägig vorbestraft, so genügt es,\nvon früheren Urteilen Schuldspruch und Rechtsfolgen\nmitzuteilen. Nicht angezeigt ist es dagegen, alle\nEinzelheiten des Sachverhalts der früheren\nEntscheidungen mitzuteilen. Dies gilt vor allem\netwa für Einzelheiten, die keinen Bezug zum\nAngeklagten haben, wie z.B. für die Darlegung von\nVerletzungen, die ein Mittäter eines 1982 vom\nAngeklagten begangenen Einbruchs erlitten hat.\n\n“at\n\nAr0\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmit-\n\ntels zu tragen.\nMaul Ulsamer Granderath\n\nBrüning Wahl","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-09-07/1-str-552-93","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-09-07/1-str-552-93","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:44.187929+00:00"}}