{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1993-03-25_1_StR_847_92_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1993-03-25","aktenzeichen":"1 StR 847/92","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"58\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 847/92\n\nvom\n\n25. März 1993\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1. Johann Wolfgang Eduard KEEE aus CHE. seboren\nam EEE 1925 in VE,\n\n2. Horst Karl Heinrich Hermann rÜB aus “B\nWEB. geboren am EEE 1935 in LEBE,\n\n3. Ernst Konrad Ke aus RE.\ngeboren am EEE 1931 in M / > EEE,\n\n1946,\n\n5. Dr. Ulrich Heinz Kr aus FEB sevo-\n\nren am 1545 in m\n\n4. Wolfgang WW E „aus Ka, dort geboren am\n\n6. Botho Me EEE Azus CE. seboren am\n\n1932 in u\n\n7. Hans-Georg ZUBE aus EEE. seboren am EEE\nEEE 1932 in DOES\n\nzu 1. - 6. wegen Bestechung\nzu 7. wegen versuchter Strafvereitelung\n\n58\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer\nam 25. März 1993 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des\nLandgerichts München I vom 6. März 1992 werden als\nunbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat (S 349 Abs. 2 StPO).\n\nDie Beschwerden der Angeklagten HE. EEE\nund Dr. KrB segen die jeweiligen Beschlüsse\ngemäß S 268 a StPO werden verworfen, weil die\ngetroffenen Anordnungen nicht gesetzwidrig sind\n(5 305 a Abs. 1 StPO).\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines(r)\nRechtsmittel (s) zu tragen.\n\nErgänzend ist zur Verurteilung des Angeklagten ZU\nwegen versuchter Strafvereitelung zu bemerken:\nDurch die Vernichtung der Akten hat dieser Angeklagte unmittelbar in die Beweislage eingegriffen.\nDadurch unterscheidet sich der Sachverhalt von den\nFällen, in denen zunächst nur eine inhaltlich falsche schriftliche Erklärung einem Zeugen ausgehändigt wird (u.a. BGHR StGB § 258 Abs. 4 Versuchsbeginn 2); in einem solchen Fall erfolgt der Eingriff\n\ner\n\nin der Tat erst, wenn der Zeuge bei seiner Vernehmung von dem Schriftstück Gebrauch macht.\n\nGribbohm Ulsamer Maul\n\nBrüning Foth","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-03-25/1-str-847-92-3","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-03-25/1-str-847-92-3","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:35.843828+00:00"}}