{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1993-03-02_1_StR_882_92_NA_NA_a","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1993-03-02","aktenzeichen":"1 StR 882/92","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nIM NAMEN DES VOLKES\nURTEIL\n\n1 StR 882/92\n\nvom\n\n2. März 1993\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nRobert N HH aus nei, seboren am\nEEE 1955 ir VER.\n\nwegen Brandstiftung u.a.\n\n24\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung\nvom 2. März 1993, an der teilgenommen haben:\n\nVorsitzender Richter am Bundesgerichtshof\nDr. Gribbohm,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nDr. Ulsamer,\nDr. Maul,\nDr. Granderath,\nDr. Wahl\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt EB\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellte EEE\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\n38\n\n3E\n\nDie Revision der Staatsanwaltschaft gegen das\nUrteil des Landgerichts Traunstein vom\n27. August 1992 wird verworfen.\n\nDie Staatskasse hat die Kosten der Revision\nder Staatsanwaltschaft und die dem Angeklagten durch dieses Rechtsmittel entstandenen\nnotwendigen Auslagen zu tragen.\n\nVon Rechts wegen\nGründe:\n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen Brandstiftung\nin Tateinheit mit Versicherungsbetrug, versuchter Brandstiftung in Tateinheit mit versuchten Versicherungsbetrug in\ndrei Fällen und wegen versuchten Betruges in drei Fällen zu\nder Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Mit\nihrer auf die Sachbeschwerde gestützten Revision beanstandet\ndie Staatsanwaltschaft im einzelnen nur die Strafzumessung.\nDas vom Generalbundesanwalt nicht vertretene Rechtsmittel\nist offensichtlich unbegründet.\n\nDer Strafausspruch hält rechtlicher Nachprüfung stand.\nDie ohne weitere Erläuterung vorgebrachte Beanstandung,\nzwischen der strafschärfenden Erwägung des Landgerichts, der\nAngeklagte sei mit großer krimineller Energie vorgegangen,\nund dem strafmildernd berücksichtigten Umstand, daß er sich\n\ndurch die Taten im Ergebnis in erheblichem Umfang selbst\ngeschädigt hat, bestehe \"ein unvereinbarer Widerspruch\",\nist unverständlich.\n\nGribbohm Ulsamer Maul\n\nGranderath Wahl","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-03-02/1-str-882-92","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1993-03-02/1-str-882-92","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:34.455926+00:00"}}