{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1992-11-19_1_StR_730_92_NA_NA_a","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1992-11-19","aktenzeichen":"1 StR 730/92","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"„en\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 730/92\n\nvom\n\n19. November 1992\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nHarry Josef St EEE aus RB scboren\nom ED 1961 ir ng,\n\nwegen Vergewaltigung u. a.\n\nAD?\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. November\n1992 beschlossen:\n\nDer Nebenklägerin Eva Sch wird für die Revisionsinstanz zur Hinzuziehung eines Rechtsanwalts\nProzeßkostenhilfe gewährt und Rechtsanwältin Jutta\nDC zus VRR beigeoränet (5 397 a StPO) mit\nder Maßgabe, daß die Nebenklägerin monatliche Raten\nvon 60 DM aufzubringen hat.\n\nGründe:\n\nAls anrechenbares Monatseinkommen der nicht unterhaltspflichtigen Nebenklägerin ist ein Betrag von 967 DM zu\nGrunde zu legen. Dabei war zwar für die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz mit 320 DM monatlich ein höherer Betrag als von\nder Antragstellerin angeführt anzusetzen. Dagegen mußten\ndie Wohnkosten außer Betracht bleiben. Kaltmiete kann in\ndiesem Zusammenhang zwar vom Einkommen abgezogen werden,\nsoweit sie 18 % des Nettoeinkommens übersteigt (Zimmermann,\nZPO 2. Aufl., S 115 RdNr. 11 mit Rechtsp.-Nachw.). Doch\nkann diese Grenze nach den Angaben der Nebenklägerin, die\npauschal 400 DM Wohnkosten angibt, nicht als überschritten\nangesehen werden, weil mit Wohnkosten ersichtlich die Gesamtheit der Kosten des Wohnens gemeint ist. Zudem würde\neine hier allenfalls geringfügig mögliche Überschreitung\nder Grenze am Ergebnis nichts ändern.\n\nDamit war gemäß der Tabelle zu S 115 Abs. 1 Satz 1 ZPO\ndie Zahlung von monatlichen Raten zu 60 DM festzusetzen.\n\nGribbohm Ulsamer Maul\n\nBrüning wahl","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-11-19/1-str-730-92","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-11-19/1-str-730-92","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:30.482269+00:00"}}