{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1992-08-13_1_StR_468_92_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1992-08-13","aktenzeichen":"1 StR 468/92","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"RS;\nDr\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR 468/92\n\nvom\n\n13. August 1992\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nDieter Kom zus SC TB. seocoren am\nGERE 1:::5 in u\n\nwegen versuchten Betrugs\n\nIE\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers\nam 13, August 1992 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Amberg vom 1. April 1992\nwird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (8 349\n\nAbs. 2 StPO).\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nSelbst wenn entgegen der Auffassung des Landgerichts\nunmittelbare Geschädigte des versuchten Betruges nicht die\nDeutsche Bundesbank, sondern entweder die beteiligten Sparkassen oder der eigens für die Durchführung der Währungsumstellung errichtete Ausgleichsfond der DDR (Art. 8S 3\nAbs. 4, S 4 Abs. 1 und 2 der Anlage I zum Vertrag vom\n18. Mai 1990 über die Schaffung einer währungs-, Wwirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik\nDeutschland und der DDR, BGBl. II 537, 548) wäre, ergäbe\nsich die Anwendung bundesdeutschen Rechts aus S 7 Abs. 2\nNr. 1 StGB, weil es sich um eine am Tatort mit Strafe be-\n\ndrohte Auslandstat eines Bundesbürgers handeln würde. Auf\ndie besondere Übergangsvorschrift des Art. 315 Abs. 1 EGStGB\nfür vor dem 3. Oktober 1990 in der ehemaligen DDR begangene\nTaten kommt es deshalb nicht an (Art. 315 Abs. 4 EGStGB;\nDreher/Tröndle, StGB, 45. Aufl., § 3 RNr. 11 i).\n\nGribbohm Foth Brüning\nBeyer Wahl","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-08-13/1-str-468-92","cited_norms":[{"jurabk":"StGBEG","ref":"Art 315","ref_norm":"315","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-08-13/1-str-468-92","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:25.674046+00:00"}}