{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1992-07-07_1_StR_317_92_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1992-07-07","aktenzeichen":"1 StR 317/92","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\n1 StR _ 317/92\n\nvom\n\n7. Juli 1992\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nvojisiv SEM zus CE. senoren on U\n\n1936 in MID (Jusoslawien) ,\n\nwegen Betrugs u.a,\n\nSS\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung\ndes Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers, zu 3)\nauf Antrag des Generalbundesanwalts, am 7. Juli 1992 gemäß\ns 349 Abs. 2 und 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\n1. Auf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts - Jugendkammer -\nStuttgart vom 17. Dezember 1991 im Strafausspruch mit den Feststellungen aufgehoben, soweit es ihn betrifft.\n\n2. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu\nneuer Verhandlung und Entscheidung, auch\nüber die Kosten des Rechtsmittels, an eine\nandere - allgemeine - Strafkammer des\nLandgerichts zurückverwiesen.\n\n3, Die weitergehende Revision wird verworfen.\n\nGründe:\n\nDie Revision hat mit der Sachrüge teilweise Erfolg. Das\nLandgericht hat einerseits festgestellt (UA S. 17), der Angeklagte habe sich \"in finanzieller Notlage\" befunden. Als\nstrafschärfend hat es andererseits gewertet (UA S. 99), daß\ner sich \"nicht in einer Notlage\" befunden habe. Da eine andere als eine finanzielle Notlage nach dem Sachzusammenhang\n\nvon vornherein ausscheidet, ist dieser Widerspruch anhand\ndes Urteils nicht auflösbar. Der Rechtsfehler führt zur Aufhebung im Strafausspruch.\n\nIm übrigen hat die Überprüfung des Urteils aufgrund der\nVerfahrens- und Sachrüge Rechtsfehler zu Lasten des Angeklagten nicht ergeben ($S 349 Abs. 2 StPO).\n\nMaul Ulsamer Foth\n\nGranderath Wahl","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-07-07/1-str-317-92","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1992-07-07/1-str-317-92","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:24.135094+00:00"}}