{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1991-01-29_1_StR_672_90_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1991-01-29","aktenzeichen":"1 StR 672/90","doktyp":"Urteil","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nIM NAMEN DES VOLKES\n\n1 StR 672/90 URTEIL\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nwegen schweren Raubes u.a.\n\nwIli\n\n- 2 - AZ\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Grund der\nHauptverhandlung vom 29. Januar 1991 in der Sitzung am\n31. Januar 1991, an denen teilgenommen haben:\n\nRichter am Bundesgerichtshof\nDr. Maul\nals Vorsitzender,\n\ndie Richter am Bundesgerichtshof\nKuhn,\nDr. Foth,\nDr. Granderath,\nDr. von Gerlach\n\nals beisitzende Richter,\n\nBundesanwalt @8WB in der Verhandlung,\nStaatsanwalt @5B pei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nRechtsanwalt 8 aus sein\n\nals Verteidiger des Angeklagten >\nin der Verhandlung,\n\nRechtsanwalt iD aus sin\n\nals Verteidiger des Angeklagten SB\nin der Verhandlung,\n\nJustizangestellte «>\n\nals Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revision der Staatsanwaltschaft gegen\ndas Urteil des Landgerichts Coburg vom\n\n19. Juli 1990 wird verworfen.\n\nDie Kosten des Rechtsmittels und die den\nAngeklagten durch diese Revision entstandenen notwendigen Auslagen trägt die\nStaatskasse.\n\nVon Rechts wegen\nGründe:\n\nDas Landgericht hat die Angeklagten wegen schweren\nRaubes (Fall B II 32 der Urteilsgründe) und weiterer Straftaten zu Freiheitsstrafen verurteilt. Die auf die Sachrüge\ngestützte Revision der Staatsanwaltschaft, die nur die wegen\nschweren Raubes verhängten Einzelstrafen sowie die Gesamt-\n\nstrafen angreift, hat keinen Erfolg.\n\nDie Auffassung des Landgerichts, der Überfall auf den\nBankdirektor rm sei hinsichtich aller drei Angeklagten\nals minder schwerer Fall nach § 250 Abs. 2 StGB einzustufen,\nläßt Rechtsfehler nicht erkennen. Die Jugendkammer hat die\nerschwerenden Umstände nicht übersehen; ihre auf der Grundlage des Gesamtbildes von Tätern und Tat, bei der nur eine\nScheinwaffe benutzt worden war, getroffene Entscheidung hält\n\nsich im Rahmen des dem Tatrichter eingeräumten Beurteilungs-\n\nspielraums. Das Revisionsgericht kann sie nicht durch eine\n\nabweichende Bewertung ersetzen.\n\nMaul Kuhn Foth\n\nGranderath v. Gerlach","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1991-01-29/1-str-672-90","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 250","ref_norm":"250","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1991-01-29/1-str-672-90","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:22:02.313211+00:00"}}