{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1988-05-19_1_StR_158_88_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1988-05-19","aktenzeichen":"1 StR 158/88","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"#\nBUNDESGERICHTSHÖF\n\n1 StR 158/88 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nWalter BEP aus TEE, senoren am\nGEEEEER 19:0 ir vum - GERD,\n\nwegen Beihilfe zur schweren Brandstiftung u.a.\n\n#\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung\n- zu III auf Antrag - des Generalbundesanwalts und nach\nAnhörung des Beschwerdeführers am 19. Mai 1988 gemäß\n\n§ 349 Abs. 2 und 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\nI. Auf die Revision des Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts Kempten vom 30. November 1987, soweit es ihn betrifft,\n\nl. im Schuldspruch dahin geändert, daß der\nAngeklagte nur der Beihilfe zur schweren\nBrandstiftung schuldig ist,\n\n2. im Strafausspruch mit den Feststellungen\n\naufgehoben.\n\nII. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer\nVerhandlung und Entscheidung an eine andere\nStrafkammer des Landaerichts zurückverwiesen.\nSie hat auch über die Kosten des Rechtsmittels\n\nzıı befinden.\nIII. Die weitergehende Revision wird verworfen.\nGründe:\n\nNach den Feststellungen des angefochtenen Urteils ging\nder Angeklagte BE davon aus, die Angeklagte Str\n- Eigentümerin des Brandobjekts und somit Begünstigte der\nGebäudebrandversicherung - wisse von der Brandstiftung nichts.\nwäre das so gewesen, so hätte Frau StB Ansprüche aus der\nVersicherung gehabt, § 265 StGB hätte nicht vorgelegen\n(BGHR StGB § 265 Betrugsabsicht 1). Deshalb scheidet bei\ndem Angeklagten 3 |] aus subjektiven Gründen Beihilfe zum\n\nVersicherungsbetrug aus. Der Senat ändert den Schuldspruch\n\nund hebt den Strafausspruch auf; es ist nicht auszuschließen, daß die zusätzliche Verurteilung aus\n\n88 27, 265 StGB die Zumessung der Strafe zum Nachteil\ndes Angeklagten beeinflußt hat.\n\nIm übrigen hat die Nachprüfung des Urteils auf Grund\nder Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nach-\n\nteil des Angeklagten ergeben.\n\nSchauenburg Maul Foth\nGranderath v. Gerlach","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1988-05-19/1-str-158-88","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 265","ref_norm":"265","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1988-05-19/1-str-158-88","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:21:19.188099+00:00"}}