{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1985-05-07_1_StR_805_84_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1985-05-07","aktenzeichen":"1 StR 805/84","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n1 StR 805/84 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kaufmann Walter S\n\neus MED, geboren\n1938 in D /Kreis Re,\n\nam\nden Diplom-Physiker Bernd-Michael S t m 5\n“EEE, zeboren am EEE 196 in\n\nan der B ,\n\ndie Kauffrau Brunhilde Be ru aus MEER,\nEEE 952,\n\ndort geboren am 1\nden Kaufmann Erwin He\n\nCE zus w\ngeboren am 1957 in\n\nden Kaufmann Bernd Sch\n\ngeboren am us 53 in „A _ 5\n\nwegen Betrugs\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer - unter Berücksichtigung der Gegenerklärungen der\n\nAngeklagten St, ze und Sch@l - am 7. Mai 1985\ngemäß § 349 Abs. 2 und 3 StPO einstimmig beschlossen:\n\nDie Revisionen der Angeklagten SU, StR\n\nBei, He WE und Schü gegen das Urteil\ndes Landgerichts München I vom 26. März 1984\n\nwerden als unbegründet verworfen.\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\nI. Die Verfahrensrügen können keinen Erfolg haben.\nFolgendes ist zu bemerken:\n\n1. Es kann offen bleiben, ob das gegen den Sachverständigen von AB angebrachte Ablehnungsgesuch rechtsfehlerfrei zurückgewiesen worden ist (vgl. BGHSt 8, 226,\n232/233). Auf dieser Entscheidung beruht das Urteil\njedenfalls nicht. Das Landgericht geht davon aus, ein\nAufschlag von 20 % auf die Beschaffungskosten einer\nOption sei angemessen und nicht auszuweisen (UA S, 144/\n145). Es handelt sich um das Höchstmaß, das insoweit\ndem inländischen Vertriebsunternehmen in Schrifttum\nund Rechtsprechung zugebilligt wird (vgl. Scheu MDR\n1981, 467/468; ders. JR 1982, 121, 122; Koch JZ 1980,\n704, 706; Rochus NJW 1981, 736; vgl. auch OLG München\nNJW 1980, 794, 795; BGHSt 30, 177, 181/182; BGH NJW\n1983, 1917, 1918; BGHSt 32, 22).\n\nIm Ergebnis das gleiche gilt für die Behandlung\ndes auf Vernehmung von Rechtsanwalt Hug gerichteten\nBeweisamtrags.\n\n2. Ferner mag dahinstehen, ob Diplom-Volkswirtin\nLQB 21s sachverstündige Zeugin (§ § 5 StPO) anzusehen\ngewesen wäre. Die in ihr Wissen gestellten Tatsachen\nwaren für die Sachentscheidung aus Rechtsgründen ohne\nBedeutung. Soweit in einzelnen Fällen Gewinne erzielt\nworden sind, ist dies den Angeklagten zugute gehalten\nworden.\n\nAus den gleichen Gründen kam es auf die vom\nLandgericht abgelehnte Vernehmung des Brokers Hal\nnicht an.\n\nII. Die umfassende Nachprüfung auf Grund der\nSachbeschwerden hat weder zum Schuldspruch noch zum\nStrafausspruch einen ins Gewicht fallenden Rechts-\n\nfehler ergeben.\n\nMaul Ulsamer Foth\nGranderath Schimansky\n\na","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-05-07/1-str-805-84","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 5","ref_norm":"5","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1985-05-07/1-str-805-84","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:20:34.605110+00:00"}}