{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1982-02-09_1_StR_815_81_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1982-02-09","aktenzeichen":"1 StR 815/81","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Bud\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\n1_StR 815/81 BESCHLUSS\nUrd,\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\ndie Filialleiterin Ulla H GE 2: TO /\nFO. zseboren ar u 1953 in N zur Zeit\n\nin Haft,\n\nwegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln\n\nY\n\n- 2.\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf\nAntrag des Generalbundesanwalts am 9. Februar 1982\ngemäß § 349 Abs. 1 StPO beschlossen;\n\nDie Revision der Angeklagten gegen das\n\nUrteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth\n\nvom 14. August 1981 wird als unzulässig\nverworfen.\n\nDie Angeklagte hat die Kosten ihres\nRechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nDer Generalbundesanwalt hat seinen Antrag, die\nRevision der Angeklagten als unzulässig zu verwerfen,\nwie folgt begründet:\n\n\"Die Revision ist nicht rechtswirksam eingelegt, weil Rechtsanwalt KW, der die\nRevisionsschrift unterzeichnet hat, weder\ndurch die Angeklagte bevollmächtigt noch\nzum Pflichtverteidiger bestellt war. Er\nstützt sich lediglich auf eine Untervollmacht von Rechtsanwalt VB. Aber\nauch dieser war nicht im Besitze einer\nVollmacht der Angeklagten, da er das\nMandat am 23. Juli 1981 niedergelegt\nhat (Bl. 382 d.A.) und später nicht\nerneut bevollmächtigt worden ist (Bl.\n\n456 d.A.). Seine Befugnisse aus der\n\n- 3 -\n\nBestellung zum Pflichtverteidiger konnte\ner nicht durch Erteilung einer Untervollmacht übertragen (Dünnebier LR, StPO\n\n23, Aufl. § 142 Rdn. 10; Kleinknecht,\nStPO 35, Aufl. § 142 Rdn. 6; BGH, Beschluß vom 11. Juni 1981 - 1 StR 303/81).\n\nDer Verwerfungsamtrag ist den Rechtsanwälten\nVO uns Ku Zur Kenntnis- und Stellungnahme zugeleitet worden. Sie haben innerhalb der\nihnen eingeräumten Frist keine Erklärung abgegeben.\nDer unwidersprochen gebliebene, zutreffend erscheinende Tatsachenvortrag des Generalbundesanwalts muß\ndeshalb der Entscheidung des Senats zugrunde gelegt\nwerden. Sie hat auf Verwerfung der Revision als unzulässig zu lauten (§ 349 Abs. 1 StPO).\n\nPikart Herdegen Ulsamer\n\nSchikora Foth","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1982-02-09/1-str-815-81","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1982-02-09/1-str-815-81","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:39.953450+00:00"}}