{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1979-07-24_1_StR_333_79_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1979-07-24","aktenzeichen":"1 StR 333/79","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n1 StR 333/79 BESCHLUSS\nwir\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Lageristen Berthold G EB zus NEE,\ngeboren am EEEEED 1950 in Stel,\n\n- Sachbezeichnung: KG u. a. -\n\nwegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz\n\nW2\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 24. Juli 1979 einstimmig beschlossen:\n\nDie Revision des Angeklagten GE gegen\ndas Urteil des Landgerichts Memmingen vom\n\n15. Januar 1979 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund\nder Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat\n(§ 349 Abs. 2 und 3 StPO).\n\nDie Begründung der wahlweisen Annahme von\nSteuerhehlerei begegnet zwar rechtlichen\nBedenken; die Annahme ist jedoch im Ergebnis\nnicht zu beanstanden, Im Falle der Steuerhehlerei besteht der erstrebte Vermögensvorteil nicht in dem Einsparen des Abgabenzuschlags, sondern darin, bei dem beabsichtigten\nHandel mit Betäubungsmitteln einen Gewinn zu\nerzielen (vgl. BGH, Urteil vom 24. April 1979\n- 1 StR 98/79 - zur Veröffentlichung bestimmt).\nAuch die Abgabenberechnung ist unrichtig. Die\nEinfuhr von Haschisch unterliegt nur der Einfuhrunsatzsteuer. Bei der Berechnung dieser\nSteuer ist vom Wert ohne Hinzurechnung von\nZoll auszugehen; denn Haschisch ist zollfrei\n(BGH MDR 1975, 68; LM EWG VO Nr. 1/74 Nr. 1).\nJedoch hat die falsche Berechnung auf die\nStrafzumessung keinen Einfluß gehabt.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nPikart Loesdau zipfel\n\nHerdegen Kuhn","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-07-24/1-str-333-79","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-07-24/1-str-333-79","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:19:02.385756+00:00"}}