{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1979-04-24_1_StR_146_79_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1979-04-24","aktenzeichen":"1 StR 146/79","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n1 StR 146/79 BESCHLUSS\n17%\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Bootsbauer Michael Bernd WB aus\nSC, geboren am @. Em 1946 in Zamim/\nDrei ,\n\nwegen Hehlerei u.a.\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des\nGeneralbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers\n\nam 24. April 1979 gemäß § 349 Abs. 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten wird das Urteil\ndes Landgerichts Traunstein vom 13. Dezember 1978\nmit den Feststellungen aufgehoben,\n\n1. im Rechtsfolgenausspruch in den Fällen II 1\nund 2 der Urteilsgründe,\n\n2. im Ausspruch über die Gesamtfreiheitsstrafe.\nIm Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer\nVerhandlung und Entscheidung, auch über die\n\nKosten des Rechtsmittels, an eine andere Straf-\n\nkammer des Landgerichts zurückverwiesen.\n\nGründe:\n\nDie Revision beanstandet mit ihrer beschränkten Sachrüge zu Recht die Einzelstrafenaussprüche in den Fällen\nII 1 und 2 und den Gesamtstrafenausspruch. Die Strafkamnmer\nhat in den genannten Fällen zu Unrecht die Voraussetzungen\ndes Rückfalls angenommen. Im. Zeitpunkt der Taten, am\n24. Januar und 13. Februar 1974, lagen die Voraussetzungen\ndes § 48 StGB nicht vor. Während durch das Urteil vom\n16. Februar 1973 nur eine Geldstrafe ausgesprochen war,\nhat der Angeklagte die durch Urteil vom 29. Mai 1970 ausgesprochene Freiheitsstrafe erst in der Zeit vom 8. April\nbis 10. Dezember 1974 teilweise verbüßt (UA S. 7), also\n\nnach Begehung der der Verurteilung in den Fällen II 1\n\nund 2 zugrunde liegenden Taten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß der Tatrichter bei Bildung der Einzelstrafen von je 7 Monaten von der Mindeststrafe für\nRückfalltaten von sechs Monaten ausgegangen ist. Damit\nkann auch der Gesamtstrafenausspruch nicht bestehen bleiben.\n\nPikart Loesdau Zipfel\nKuhn Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-04-24/1-str-146-79","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 48","ref_norm":"48","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-04-24/1-str-146-79","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:59.277147+00:00"}}