{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1979-03-27_1_StR_481_78_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1979-03-27","aktenzeichen":"1 StR 481/78","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"33\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nIStR 481/78 BESCHLUSS\n\nBr;\n\n. in der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kfz-Mechaniker Michael GC GEREEEEEEEEEEEEN\n\naus Se\n\nEm,\n\n» geboren am. EEE 1955 in Sa / ra -\n\nwegen Geldfälschung\n\nD4Y\n\n- 2- SI\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen den Ausspruch der Entschädigungspflicht für unschuldig erlittene\nUntersuchungshaft im Urteil des Landgerichts Konstanz vom\n\n16, Februar 1978, der den Angeklagten CD betrifft,\nam 27. März 1979 beschlossen:\n\nDie Sache wird zur Entscheidung über die\n\nsofortige Beschwerde an das Oberlandesgericht Kalrsruhe abgegeben.\n\nGründe:\n\nDer Bundesgerichtshof ist zur Entscheidung nicht\nberufen. Das Revisionsgericht ist zwar gemäß dem hier entsprechend anwendbaren § 464 Abs. 3 Satz 3 StPO auch für\ndie Entscheidung über die sofortige Beschwerde zuständig,\nsolange es mit der Revision befaßt ist. Der Senat hat aber\ndie Revision der Staatsanwaltschaft durch Urteil von\n27. März 1979 verworfen. Eine gleichzeitige Entscheidung\nüber die sofortige Beschwerde ist nicht möglich, weil die\nSache nicht entscheidungsreif ist. Obwohl einiges für\ndie Annahme grober Fahrlässigkeit des Angeklagten spricht\nbedarf es weiterer tatsächlicher Klärung. Mit dem Erlaß des\nRevisionsurteils sind die Gründe weggefallen, die den Gesetzgeber veranlaßt haben, dem sonst als Beschwerdegericht\nnicht zuständigen Revisionsgericht ausnahmsweise auch die\nEntscheidung über die Beschwerde zu übertragen. Als solche\nsind insbesondere die Beschleunigung und Vereinfachung des\nVerfahrens anzusehen (Beschlüsse des Senats vom 19. August 1975\n- 1 StR 620/74; vom 4. Juli 1978 - 1 StR 224/78).\n\nDie Sache ist daher an das zuständige Beschwerdegericht (§ 121 Abs. 1 Nr. 2 GVG) abzugeben.\n\nPikart Loesdau Woesner\nZipfel Niepel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-03-27/1-str-481-78-2","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 464","ref_norm":"464","n":1},{"jurabk":"GVG","ref":"§ 121","ref_norm":"121","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1979-03-27/1-str-481-78-2","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:18:58.399228+00:00"}}