{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1973-06-26_1_StR_224_73_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1973-06-26","aktenzeichen":"1 StR 224/73","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n1 StR 224/73 BESCHLUSS\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n1. den Immobilienmakler Adolf Ru EEEEEEEB aus\nAU, dort geboren am @B. ww 330,\n\n2, den Kaufmann Helmut Sch Em aus AED.\ndort geboren am EB. &B 1926, zur Zeit in Haft,\n\nwegen Untreue u.a.\n\nji\nmn\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\ndes Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerde-\n\nführer am 26. Juni 1973 gemäß § 349 Abs. 2, 3 und 4 StPO\neinstimmig beschlossen:\n\nAuf die Revision des Angeklagten Scherbauer\n\nwird das Urteil des Landgerichts Augsburg vom\n\n24. Oktober 1972 hinsichtlich des Ausspruchs\n\nüber die Gesamtstrafe mit den zugehörigen Feststellungen aufgehoben. In diesem Umfange wird\n\ndie Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung,\nauch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine\nandere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.\n\nDie weitergehende Revision wird verworfen.\n\nDie Revision des Angeklagten RuiB zegen\ndas vorbezeichnete Urteil wird verworfen.\n\nDer Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\nDie Bildung der Gesamtfreiheitsstrafe bei dem Angeklagten Sch@B leidet daran, daß eine nach § 266 Abs.\n1 StGB zusätzlich zu verhängende Geldstrafe, welche die\nStrafkammer auf 300.-- DM festgesetzt hat (UA S. 25), in\ndie Gesamtstrafe einbezogen worden ist, ohne daß das Urteil\n\nerkennen läßt, inwieweit hierbei den Vorschriften der\n§§ 73 Abs. 3, 74 Abs. 3 StGB Rechnung getragen wurde\n(UA S. 26). Dadurch kann der Angeklagte beschwert sein\n(BGHSt 23, 260). Der Gesamtstrafausspruch kann somit\nkeinen Bestand haben.\n\nIm übrigen ergibt die Nachprüfung des Urteils auf\nGrund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler,\nso daß sowohl die weitergehende Revision des Angeklagten\nSch als auch das Rechtsmittel des Angeklagten\nRUE zu verwerfen ist.\n\nPfeiffer Mösl Pikart\n\nZipf el Herdegen","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1973-06-26/1-str-224-73","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 73","ref_norm":"73","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 74","ref_norm":"74","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 266","ref_norm":"266","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1973-06-26/1-str-224-73","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:48.801828+00:00"}}