{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1972-03-21_1_StR_660_71_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1972-03-21","aktenzeichen":"1 StR 660/71","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Lb\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\n1 StR 660/71 BESCHLUSS\n\n4,3.\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\nden Kraftfahrzeughandwerker Peter M ED aus\n\nKO, dort geboren am GB 1945,\n\nden Kraftfahrer Klaus-Dieter M e ED aus\nKe, dort geboren am ED 19.5,\n\nden Kellner Leonhard S ED aus KB, geboren\nam GE 15:2 in cum\n\nden Arbeiter Dieter K EEE , ohne festen Wohnsitz,\n\ngeboren an GE 19. in zug,\n\nsämtliche zur Zeit in Haft,\n\nwegen gemeinschaftlichen Autostraßenraubs u.a.\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag\n\n. des Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer in der Sitzung vom 21. März 1972 gemäß § 349 Abs. 2,\n3 und 4 StPO einstimmig beschlossen:\n\nAuf die Revisionen der Angeklagten wird das\nUrteil des Landgerichts Karlsruhe von\n30. April 1971 im Strafausspruch mit den zugehörigen Feststellungen aufgehoben. In\ndiesem Umfang wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die\nKosten der Rechtsmittel, an eine andere\nStrafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.\n\nDie weitergehenden Revisionen werden verworfen.\n\nGr Un de:\n\nDie Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen hat zum Schuldspruch keinen Rechtsfehler\nergeben. Jedoch kann der Strafausspruch nicht bestehen\nbleiben, weil die der Strafbemessung zugrundegelegte\nStrafdrohung des § 316 a StGB inzwischen durch das\n11. StrÄG vom 16. Dezember 1971 in der Weise gemildert\nworden ist, daß die Mindeststrafe in minder schweren\nFällen nur noch ein Jahr beträgt (§ 316 a Abs. 1 Satz 2\nnF StGB). Da die Strafkammer ausgeführt hat, daß \"die\nTatbestandsverwirklichung des Autostraßenraubs an der\nunteren Grenze der vorstellbaren Möglichkeiten bei diesem\n\nDelikt\" liege (UA S. 25), 1äßt sich nicht ausschließen,\ndaß sie bei Berücksichtigung der neuen Gesetzesfassung\neinen minder schweren Fall angenommen und deshalb bei\n\nallen Angeklagten auf eine geringere Strafe erkannt\nhätte.\n\nPfeiffer Loesdau 'Pikart\nWoesner Zipfel","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-03-21/1-str-660-71","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 316a","ref_norm":"316a","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1972-03-21/1-str-660-71","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:17:37.256181+00:00"}}