{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1962-02-02_1_StR_527_61_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1962-02-02","aktenzeichen":"1 StR 527/61","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"ı_StR_527/61\n\n2189 061\n\nBeschluß\nIn der Strafsache\ngegen\n\nden Papiermacher Alois S EEEEED aus SEE\n(zes. REED); dort geboren an GBBBEIED 5:0. zur\n\nZeit in Untersuchungshaft,\n\nvegen versuchten Mordes u.a.\n\nheat der l. Strafsenat des Bundesgerichtshofs nach Anhörung des Generalbundesanwalts am 2. Februar 1962 beschlossen:\n\nLie Revision der Nebenklägerin, Frau Hilde\n\ns c CD ::. aus 3avensburg gegen das Urteil der Jugenäkannmer\näes Landgerichts Ravensburg von 20.,September\n1961 wird nach § 349 Abs. 1 StPO als unzulässig verworfen. Lie Nebenklägerin hat die\nKosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nGründe:\n\n—— |\n\nDas Urteil der Jugendkammer, das eine Jugendstrafe\nverhängte, ist im Schuldspruch nicht angefochten (vgl.\nauch BGHSt 5, 207, 209). Das Ziel der Revision der Nebenklägerin ist, eine höhere Bestrafung des Angeklagten\nwegen der Straftaten zu erreichen, die der Nebenklage\n\nnicht zugänglich sind; vor allem wegen des versuchten\nRaubmords (vgl. S. 4 der Revisionsbegründung), nicht\naber wegen der gefährlichen Körperverletzung, die übrigens in dem versuchten Mord aufging (BGHSt 16, 122).\n\nLie Revision der Nebenklägerin ist somit mangels Beschver nicht zulässig (vgl. Löwe/Rosenberg, 20.Aufl.,\nAnn. 5 und 9 zu § 401 StPO; RGSt 69, 244 ff mit weiteren Nachweisen). Vertreterin des Öffentlichen Interesses ist die Staatsanvaltschaft. Da diese sich nicht\nveranlaßt gesehen hat, das Urteil anzufechten, muß\n\nsich die Nebenklägerin damit abfinden. - Übrigens hätte ihre Revision, wenn sie zulässig gewesen wäre,\nsachlich keinen Erfolg haben können (§§ 261, 537 StPO;\nBGHSt 12, 116 ££.).\n\nAuf die Möglichkeit einer Verwerfung ihres Rechtsmittels war die Nebenklägerin schon durch den - einen\nKostenvorschuß anfordiernden — Beschluß des Senats vom\n19. Dezember 1961 hingewiesen worden.\n\nDr.Geier Seibert willms\nFischer Sanders\n\nBe PEN Be Eee N TorEE Peru Eure ee\n\nar","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1962-02-02/1-str-527-61","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 261","ref_norm":"261","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 401","ref_norm":"401","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1962-02-02/1-str-527-61","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:15:16.125607+00:00"}}