{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1958-04-15_1_StR_97_58_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1958-04-15","aktenzeichen":"1 StR 97/58","doktyp":null,"leitsatz":"Der Landgerichtspräsident muß die richterliche Besetzung des Schwurgerichts so Ffestlegen, daß die Bestimaung der Richter für\nden einzelnen Fall. nicht dem Ermessen des\nVorsitzenden oder der Straikammer überlassen\nbleibt (im Anschluß an RG JW 1928, 1309\nNr. 31, 1312 Nr. 34; 1932, 2091 Ar. 42).\n\nAktengeichens 1 StR 97/58 j Schwurgericht bei dem\nUrteil des BGH vom 15. April 1958 Landgericht Mannheim\n\nKAT\n\n. 1.StR 97/58","text_plain":"R das Nachschlagewerk ! Rn m\n” Für, das Nachschlagenor Sammlung ! 2315 011 55\n\nnem nn ana han tn mu mn nr Bor mtb gan ger mm Den Dre am mp mtb een nern amt ana met itne ya wearihlen Ohberpemrgner aan meh Ab träege ran andr Aare\n\nGesetz: GVG § 83; StPO § 338 Nr. 1\n\nRechtssatz: Der Landgerichtspräsident muß die richterliche Besetzung des Schwurgerichts so Ffestlegen, daß die Bestimaung der Richter für\nden einzelnen Fall. nicht dem Ermessen des\nVorsitzenden oder der Straikammer überlassen\nbleibt (im Anschluß an RG JW 1928, 1309\nNr. 31, 1312 Nr. 34; 1932, 2091 Ar. 42).\n\nAktengeichens 1 StR 97/58 j Schwurgericht bei dem\nUrteil des BGH vom 15. April 1958 Landgericht Mannheim\n\nKAT\n\n. 1.StR 97/58\n\nIm namen des Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\n1. den Metzger Willj A: aus TODE,\ngeboren am 1931 in 2 |\n\n2, den kaufmännischen Angestellten Brian Kawdsley C\n25 ABM a, nscocen cn GEBE 1956 Sn ce ee.\n\nbeide zur Zeil in Untersuchungshaft,\nwegen ggmeinschaftlichen Mordes u.a.\n\nhat der’l. Strafsenat des Bundesgerichtsnols in der Sitzung\nvom 15. April 1958, an der teilgenonmen haben;\n\n‚Senatspräsideni Dr. Geier\nals Vorsitzender,\nBundesrichter Dr. Peetz\n\n Bundesrichter Mantel\n\n“ Bundesrichter Werner\n\n‚Bundesrichter Dr. Hübner\n\n} als beisitzende Richter,\n\n: Burdesanwalt Dr. ED\n\n| als Vertreter der Bundesanwalischaft,\n\n: Justizangestellter\n\n. als Urkundsbeamter der Geschäftsstalie,\nfür Beeht erkanni:\n\nAuf die Revisionen der Angeklagtsn wird das\nUrteil des Schwurgerichts bei den Landgerichi\nMannheim vom 12. November 1957 mit den Feststellungen aufgehoben und die Sache zu neuer\nVerhandlung und Entscheidung, auch über die\nKcsten der Rechtsmittel, an das Schwurgericht\nzurückverwiesen.\n\nVon Rechts wegen\n\nem 7\n\nrn\n\nDas Schwurgericht hat die Angeklagten wegen gemeinschaftlichen sordes in Tateinheit mit besonders schweron\nRaube, wegen gemeinschaftlichen versuchien Kordes in Tateinheit nit schweren Raube und wegen gemeinschaftlichen\nschweren Raubes in zwei Fällen, Schuler außerdem wegen versuchten schweren Raubes verurteilt. Ihre Revisionen sind\nbegründet; eine Verfahrensrüge greift durch.\n\nONEERETERTN Ran nt oo\n\nDo + en NN N nn ea Dee 3\n\nDie Revisionen behaupten nit Recht, daß das Schwurgericht nicht vorschriftsmäßig besetzt gewesen ist. Der\nLandgerichispräsident hat am 5. Januar 1957 \"zu richierlichen Xitgliedern des Schwurgerichts Mannheim, sowie zu\nderer. Stellveriretern\" zwölf Landgcrichtsräte und vier\nGerichtsassessoren ernannt. Das widerspricht § 83 GVG.\nNach dieser Bestinaung hat der Landgerichispräsident für\njede Tagung des Schwurgerichts die Mitglieder und deren\nStellvertreter zu bestimmen. är braucht sich hierbei allerdings nicht auf zwei Mitglieder und ihre Stellvertreier\nzu beschränken. Er muß jedoch die richterliche Besetzung\ndes Schwurgerichts so festlegen, daß die Bestimmung der\nRichter für den einzelnen Fell nicht dem Ermessen des Vor--\nsitzenden oder der Strafkammer überlassen bleibt (RG JW\n1928, 1309 Nr. 31, 1312 Nr. 34; 1932, 5091 Nr. 42). Eine\nsolche Anordnung fehlt. Vielmehr sind die richverlichen\nBeisitzer von der Strafkammer mit dem Eröffnungsbeschluß\n\nnen nu mu RLA. nenne\n\nsur kitwirkung berufen worden,\n\nDer Verstoß gegen § 83 GVG nötigt nach § 338 Wr. 1\nStPO zur Aufhebung des Urteils. Auf die übrigen Rügen\nbraucht der Senat desnalb nicht einzugehen.\n\n}-\n\nBEER aan RR}\n\nBEE\n\non nn mn ee\n\n- 3 -\n\nDer Senat sient keinen Anlaß, die Sache gemäß den\nAnträgen der Verteidiger an ein anderes Schwurgericht zu\nverweisen.\n\nDr. Geier Dr. Peeiz Mantel\nWerner Eübner","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1958-04-15/1-str-97-58","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. 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