{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1958-03-21_1_StR_274_57_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1958-03-21","aktenzeichen":"1 StR 274/57","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"-. nu\n\n2515 017\nBeschluß\n\n——\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\nFrau Josefa W - F rereen\nKOEEEED = 05 dort geboren am 1896,\n\nwegen Devisenvergehens u.2.\n\nhat der 1, Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der -Sitzung\nvom 21. März 1958 beschlossen: j\n\nDie Erinnerung der Kostenschuldnerin vom 18.Januar\n1958 gegen die Gerichtskostenrechnung für den Revisionsrechtszug wird zurückgewiesen.\n\nDie Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei.\n\nSründe:\n\nTr\n\nf\n\nDurch das Urteil des Landgerichts München I vom 10.Dezember 1956 ist die Beschwerdeführerin zu zwei Jahren Gefängnis\nund 200 000 DM Geldstrafe verurteilt, ferner ist gegen sie\ndie Einziehung beschlagnahmter Bankguthaben von insgesamt\n2 935 221 DM ausgesprochen worden. Ihre Revision gegen dieses\nUrteil hat der Senat durch den Beschluß vom 20. Dezember 1957\nals offensichtlich unbegründet verworfen. Demgemäß hat der\nKostenbeamte des Bundesgerichtshofs als Gerichtsgebühren\nfür den Revisionsrechtszug berechnet:\n\nzur Freiheitsstrafe. - 100 DM\nzur Geldstrafe einschließlich der eingezogenen Beträge _10 200_DM\n\n10 100 DM.\n\nDiese Berechnung entspricht dem Gesetz. In Strafsachen\nbemessen sich die Gebühren nach der rechtskräftig erkannien\nStrafe, und zwar für die Freiheits- und Geldstrafe besonders\n(§ 67 Abs. 1 und Abs. 3 letzier Salz CKG i.d.F, der Anlage\n1 zum Gesetz vom 26.7.1957 - BGBi I, 861, 941 -, dic hier\ngemäß Art. XI § 3 Abs. 3 dieses Gesetzes Anzendung findet).\nLer Wert der eingezogenen Bankguthaben isi kostenrechtlich\nwie eine Geldstrafe zu behandein (§ 67 £bs. 4 Satz 1 CKG)>\nDie Gebühr beträgt bei Verurteilung zu Freiheitssirafe bis zu\nzwei Jahren 200 Dil, bei Veruriciliung zu Geldstzafe on zelır N\nals 100 DK 10 v.H., höchstens 20 000 Di (§ 70 Abs. 1 GKG)o\nDiese Sätze ermäßigen sich auf die Eälfte, wenn die Revision\ndurch Beschluß des Revisionsgmichts als offensichtlich unbegründet verworfen ist (8 72 Abs. 3 Nr. 3 GKG).\n\nHiernach bestehen die Gebührenansätze des Kostenbceamten\nzu Recht, Zur Geldstrafe wird der Höchstsatz (1/2 von 10 v.Il.\nauf 200 000 Dit) schon unabhängig von der Einziehung erreicht.\nAuf die Einwendungen der Beschwerdeführerin zu diesem Punkt\nkommt es daher nicht an. Übrigens wären sie auch unbegründet.\n\nDr.Peetz Mantel Martin\n- Hübner Dr. Hengsberger","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1958-03-21/1-str-274-57","cited_norms":[{"jurabk":"GKG 2004","ref":"§ 70","ref_norm":"70","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1958-03-21/1-str-274-57","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:14:05.416428+00:00"}}