{"status":"available","doknr":"CEBGHSTR-BGH_Strafsenat-1_NA_1956-05-17_1_StR_291_56_NA_NA_NA","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1956-05-17","aktenzeichen":"1 StR 291/56","doktyp":null,"leitsatz":null,"text_plain":"x\n\n2270 077 5;\n\n1_8t_R_291/56 s\n\noe\n\nwi\n-\n\n’ x\nAnus nt t\n\nImNamen des Volkes\n\nIn der Strafsache\ngegen\n\ndie Büglerin Margarete D mm zus Au\nWER: iort geboren am (zum | 931,\n\nwegen Meineids u.a.\n\n.\n\nhat der ı. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der\nSitzung vom 26. Oktober 956, an der teilgenommen\nkaben:\n\nSenatspräsident Dr. Hörchner Rx\nals Vorsitzender, #\nME\n\nBundesriehter Dr. Peetz\nBundesriehter Mantel .\nBundesrichter Werner\n\nBundesrichter Dr, Hübner\nals beisitzende Richter,\n\nStaatsanwalt Dr. WB in der Verhandlung,\n\nBundesanwalt Dr. bei der Verkündung\nals Vertreter der Bundesanwaltschaft,\n\nJustizangestellter\nals Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revision der Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerichts Ansbach vom 17. Mai 1956 wird\nverworfen.\n\nDie Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.\n\nVon Rechts wegen\n\n/ x %\nHr\n, X\n\nGründe?\n\nrt\nnn s\n\nDie Revision der wegen Zeugenmeineids in Tat- “.\neinheit mit Prozessbetrug zu Gefängnis verurteilten Angeklagten ist zum Schuldspruch offensichtlich unbegründet und bleibt auch zum Strafausspruch\nohne Erfoig. Das Landgericht erörtert zwar insoweit\nnicht ausdrücklich die Anwendbarkeit des $ i57 StGB,\nobwohl die Angeklagte unabhängig von ihrer zunächst\nuneidlichen und später beschworenen Falschaussage\nsich schon dadurch strafbar gemacht haben kann,\ndass sie dem Jugendamt einen Mann als Vater ihres\nunehelichen Kindes bezeichnete, mit dem sie gar\nnicht geschlechtlich verkehrt hatte (§§ 263,\n43 StGB, BGHSt 9, 121; i StR 561/55 vom 7. Febru-\n\nar 1956). Sie hat aber den festgestellten Sachver- gi\nhait zugegeben. Anders als dann, wenn sie falsch N\nausgesagt zy haben bestritten hätte, war sie also FR\n\nnicht gehindert, zu ihrer Verteidigung geltend zu\nmachen, dass sie .den Meineid aus Furcht geieistet\nhabe, sonst wegen versuchten Betruges bestraft zu\nwerden. Dennoch hat sie nicht diesen, sondern einen\nanderen, obendrein wenig zutreffenden Beweggrund\nfür ihr Verhalten angegeben. Bei dieser Sachlage\nkann darin, dass das Landgericht die Frage der\nAnwendbarkeit des § 157 5tGB nicht ausdrücklich\nerörtert, kein Rechtsfehler gefunden werden (BGH\n\n4 St R 571/55 vem io. April 1956).\n\nDr. Hörchner Dr. Peetz Mantei\nwe Werner . Hübner","source":"ce-bgh-str","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1956-05-17/1-str-291-56","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 263","ref_norm":"263","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 43","ref_norm":"43","n":1}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (§ 5 UrhG). Bereitgestellt über den Datensatz »Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen aus dem 20. Jahrhundert« von Seán Fobbe und Tilko Swalve, https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0). Der Text wurde per Texterkennung (OCR) aus Scans des Gerichts gewonnen; die Erkennungsqualität schwankt."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1956-05-17/1-str-291-56","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.4540377","retrieved":"2026-08-21 23:13:27.435872+00:00"}}